textfeld: Was dahinter steckt

Redaktion, 8. September 2007, 16:38

Studierende publizieren auf selbstgeschaffener Plattform - in Kooperation mit derStandard.at

Langjährige UserInnen der Wissenschaftsseite von derStandard.at erinnern sich: Im Juni 2002 gingen wir eine mehrjährige Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein mnemopol ein: einer von Studierenden gegründeten Plattform für wissenschaftlich Interessierte, die Forschungsarbeiten in einer interaktiven Datenbank sammelt und öffentlich zugänglich macht. Rezensionen ausgewählter Arbeiten wurden mit Einverständnis der AutorInnen auf unserer Seite veröffentlicht.

 

In der Zwischenzeit hat sich Entscheidendes getan: Im Herbst 2006 bewilligte das damalige Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Fördermittel für den Verein mnemopol. Nach einer vorübergehenden Pause und kompletter Umstrukturierung der mnemopol-Website ist die Arbeit unter dem neuen Vereinsnamen textfeld wieder voll angelaufen - inklusive der Rezension von Arbeiten aus den unterschiedlichsten Forschungsbereichen. Diese Rezensionen erscheinen wie in der ersten Runde der Kooperation auf derStandard.at; per Link sind die jeweiligen Arbeiten im Volltext auf www.textfeld.ac.at zum Download erreichbar.

Die Zielsetzungen

Ziel sind die Sichtbarmachung geleisteter Forschungsarbeit und die Vernetzung aller am Thema Interessierten. Die Datenbank richtet sich an sämtliche akademische Einrichtungen Österreichs und die dort tätigen Menschen. Diese können ihre Texte - ob Diplomarbeiten oder Dissertationen, aber auch Seminararbeiten und sonstige wissenschaftliche Papers - bei textfeld einspeisen. Die textfeld-MitarbeiterInnen sichten die Texte hinsichtlich der erforderlichen Qualitätskriterien und speichern sie als pdf-Files ab.

Gesucht, gelesen und zitiert können die Texte von allen werden - entsprechend der ersten Zielsetzung, erarbeitetes Wissen nicht in einer universitären Schublade verschwinden zu lassen, sondern anderen die Möglichkeit zu geben, für ihre Forschungsarbeit darauf aufzubauen. Für die Einspeisung akademischer Texte, die Verlinkung mit thematisch Verwandtem und die Kommentierung der Texte anderer ist eine (Gratis-)Registrierung erforderlich: dies ermöglicht die Kontaktaufnahme, Vernetzung und damit den Aufbau einer wissenschaftlichen Community, in der Lehrende und Studierende, AutorInnen, LeserInnen und RezensentInnen auf gleichberechtigter Basis miteinander kommunizieren können. (red)

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von textfeld

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