Christus schauen in Gelb

6. Februar 2008, 20:25
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Große Freude trotz schlechten Wetters - Papst litt unter Heiserkeit

Dunkle Regenwolken hingen über dem kirchlichen Groß_ereignis. Trotz strömenden Regens hatte der Papst Freitagvormittag auf dem Flughafen Wien-Schwechat seinen Besuch "mit großer Freude" begonnen.

Nicht behindert

Wegen der starken Regenfälle musste der Empfang des Oberhauptes der katholischen Kirche vom Flugfeld in einen Hangar verlegt werden. Bundespräsident Heinz Fischer versicherte, dass das schlechte Wetter den Besuch "in keiner Weise" behindert habe. In Wien-Schwechat bezeichnete Benedikt Österreich als "kulturellen Raum in der Mitte Europas". Das Land "überwindet manche Grenzen und führt Anregungen und Kräfte aus verschiedenen Teilen des Kontinents zusammen". Die Kultur Österreichs sei wesentlich geprägt von der Botschaft Jesu Christi und dem Wirken der Kirche in seinem Namen. "All dies und vieles mehr schenkt mir das lebendige Empfinden, unter Ihnen, liebe Österreicherinnen und Österreicher, ein wenig daheim zu sein", so der Pontifex mit einer nach wie vor heiseren Stimme.

Kühl ging es in der Wiener Innenstadt weiter, die Begleiter des Papstes hatten alle Mühe, die Regenschirme schützend zu platzieren. Die Zuschauer, die man aufgrund eines Schirmverbots in hellgelbe "Christus schauen"-Regenmäntel genötigt hatte, waren bald völlig durchnässt. "Langsam mag' ich nimmer", jammerte ein junges Mädchen, deren Regenschutz längst den Kampf gegen die Witterung verloren hatte. Der heftige Regen hatte am Freitag auch zu vorübergehenden Störungen auf der Mariazellerbahn geführt. (red, DER STANDARD Printausgabe, 8./9.9.2007)

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    foto: standard/fischer
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