Franz Küberl, Caritas-Chef

    21. September 2007, 20:55
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    Privat ohne Auto, bleibt dennoch im Training

    Caritas-Präsident Franz Küberl wird von Wien aus mit dem Autobus die Reise nach Mariazell zum Papst antreten, mit einem der Pilgerbusse. Sonst fährt der Chef der Hilfsorganisation "große und weite Strecken" mit dem Dienstauto, einem blauen

    VW Passat Variant 4motion.

    Auf Dienstreisen wird Küberl von seinem Chauffeur gefahren und nützt die Zeit im Auto zum Arbeiten: "Ich lese Unterlagen und Zeitungen, schaue meine Post durch und telefoniere sehr viel." Der gebürtige Steirer hat privat kein Auto, kann aber den Dienstwagen gegen Bezahlung benützen: "Ich fahre selber sehr gerne, vor allem in der Steiermark. Da bleibt man im Training."

    Hilfsgüter der Caritas werden zumeist per Lkw in die Katastrophen- und Krisengebiete dieser Welt gekarrt. "Beim Tsunami oder beim Erdbeben in Pakistan haben wir auch Hubschrauber eingesetzt, aber das kostet beachtliche Summen."

    Das Flugzeug als Transportmittel falle aus, sagt der 54-Jährige, das sei "wahnsinnig teuer". Die Caritas kaufe Hilfsgüter fast immer vor Ort, wo sie weitaus billiger seien und wodurch man sich zudem Transportwege sparen könne. (baf, AUTOMOBIL, 7.9.2007)

    • "Große und weite Strecken."
      foto: der standard/hendrich

      "Große und weite Strecken."

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