Das integrierte Minarett von Wien

3. September 2007, 21:02
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Seit 1979 fügt sich die Moschee am Wiener Hubertusdamm ins Stadtbild

Das 32 Meter hohe Minarett ist derart zum optisch integrierten Bestandteil der Stadt geworden, dass es kaum noch jemandem auffällt. Den Bauauftrag hatte damals übrigens ein gewisser Richard Lugner erhalten. Der damalige Bürgermeister Leopold Gratz betonte bei der Eröffnungsfeier, diese Moschee sei ein Symbol dafür, dass Wien "allen Menschen, die hier leben und arbeiten, eine gastliche und freundliche Heimstatt sein will".

Seither wurde nur eine weitere Moschee mit einem 15 Meter hohen Minarett in Österreich gebaut: 2006 in Telfs. Eine dritte soll in Bad Vöslau entstehen - aber ohne Minarett. Die Perspektive auf diesem Bild ist übrigens eine ungewöhnliche: Die Aufnahme entstand am Dach des "Floridotowers" im Rahmen der Serie "Wien von oben" auf derStandard.at. (frei/DER STANDARD – Printausgabe, 4.9.2007)

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    foto: karl gedlicka
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