Virtualbox: Windows, Linux und Mac OS X friedlich vereint - und das gratis

10. September 2007, 03:50
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Die freie Virtualisierungslösung erweist sich im WebStandard-Test als harte Konkurrenz für VMware, Parallels und Co. - eine Ansichtssache

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screenshot: andreas proschofsky

Virtualbox

War Virtualisierung ein Thema, das in der Vergangenheit vor allem großen - und teuren - Servern vorbehalten blieb, so ist es in den letzten Monaten mehr und mehr in den "Mainstream" vorgedrungen. Vor allem die Produkte von VMWare und Parallels - die zunehmen auch auf den EnkundInnen-Markt schielen - haben dabei einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen, doch auch die Open Source-Lösung Xen generiert reges Interesse.

Neuzugang

Mit Virtualbox ist vor wenigen Monaten ein "neuer" Player in diesem Bereich auf den Plan getreten. Die Anführungszeichen bei "neu" erklären sich dadurch, dass der deutsche Hersteller Innotek eigentlich schon seit längerem in diesem Umfeld tätig ist. Ursprünglich hatte man einmal mit Connectix an VirtualPC entwickelt, bevor der Partner 2003 von Microsoft gekauft wurde. Seitdem hat man die eigene Software zwar kontinuierlich weiterentwickelt, dabei konzentrierte man sich aber auf den Verkauf an Behörden, eine Lösung für EndbenutzerInnen gab es hingegen nicht.

Frei

Dies sollte sich mit Anfang 2007 radikal ändern - seit dem ist Virtualbox kostenlos für Windows und Linux verfügbar, mittlerweile hat sich auch eine Beta-Version einer Mac OS X-Umsetzung hinzugesellt. Doch dem nicht genug: Weite Teile des Codes stehen unter der Open Source Lizenz GPL, lediglich einige Zusatzfunktionen beschränken sich auf die Binärversionen der Software.

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