
Dass der parteieigene Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und die roten Minister beim Empfang in der Hofburg dabei sein werden, ist für Engelage kein Problem. Der Papst sei als Oberhaupt des Vatikanstaats ein "völkerrechtliches Subjekt", dass es zu begrüßen gelte.
Einer der profundesten Kenner der Geschichte des Papsttums kommt nach Wien. Er hat "Die Heiligen Väter - Päpste und ihre Kinder", oder "Sex und Folter in der Kirche" geschrieben. Es ist traurig, dass seine Ankunft nicht mehr beworben wird. Aber der österreichische Journalismus interessiert sich offenbar nur für die schillernde Oberfläche rund um diesen Papstrummel.
www.diebeichtederpaepste.com
Den Song "In Nomine Patris - Die Beichte der Päpste" kann man downloaden auf itunes, libro music download, etc. Im Handel auch als Maxi-Single erhältlich.
pluralis majestatis oder pluralis modestiae?
btw:
herr Engelage sieht süß aus - und dass er vom oberhaupt des vatikan als einem "völkerrechtlichen subjekt" spricht, find ich nicht unwitzig ;o)
anstatt von den wirklichen Problemen mit einem "Happy Slapping" des Papstes abzulenken? Denn im Gegensatz zu den Gesetzen des Papstes, das höchsten jene betrifft, die sich in diesem "Verein" freiwillig befinden und sich dann auch freiwillig daran halten oder nicht, muß sich der Staatsbürger den staatlichen Gesetzen unter irdischer Strafandrohung beugen bzw. harrt er vor allem der Umsetzung der zahlreichen Wahlversprechen. Die SJ veranstaltet aber offensichtlich lieber ihren Rummel, um sich zum eigenen Vergnügen auf die Schenkel zu klopfen, weil sie sich offensichtlich in der eigenen Partei nicht durchsetzen kann.
"das höchstens jene betrifft, die sich in diesem "Verein" freiwillig befinden und sich dann auch freiwillig daran halten oder nicht"...
Tja, so einfach ist das leider nicht. Es fängt damit an, dass du in einem Alter getauft und in in die Kirche geschleppt wirst, wo du das noch nicht selbst entscheiden kannst, geht dann weiter über religiöse Indoktrinierung in den Schulen und endet damit, dass dieser "Privatverein" über katholische Parteien auch erheblichen Einfluss auf die Politik hat. Und nicht zuletzt bleiben dann Sexualitätsfeindlichkeit, Homophobie und Antisemitismus wie z.B. in Polen, die massiv von katholischen oder anderen religiösen Gruppen geschürt werden. Kann ich gerne drauf verzichten...
www.gottlos.at
erst im Jugendalter, zuvor treffen diese die Eltern und womit ein Kind aufwachsen muß oder darf, ist nun mal von deren Entscheidung abhängig und ob alle anderen Prägungen immer in Allem problemfrei sind, dem müsste man auch erst einmal nachgehen. Anderseits ist es schon im Jugendalter möglich, sich vom Religionsunterricht abzumelden und danach ist es niemandem verwehrt, die Kirche zu verlassen. Und dass jemand Einfluss auf die Politik nimmt, ist nun mal gutes Recht jedermans, jeder Gruppierung, jedes Vereins und daher auch der Kirchen, schließlich sind wir eine Demokratie und zum Demos gehören nun mal alle und nicht nur die Gesinnungsfreunde.
Vereine (im juristischen Sinne) sind demokratische Institutionen, da sie verpflichtet sind, ueber ihre Vertreter abstimmen zu lassen, und sie muessen ihren Mitgliedern Rechenschaft ablegen. Die Kirchenfuersten hingegen werden samt und sonders vom Vatikan bestellt, der eine Theokratie ist und in der alle Macht in den Haenden des Papstes liegt. Ersetzen Sie in Ihrem Text mal "Kirche" durch "die NSDAP", und sie haben einen kleinen Vorgeschmack davon, wie es ist, in einer Gesellschaft aufzuwachsen, in der einer Ideologie, die sie (hoffentlich) ablehnen, eine Sonderstellung eingeraeumt wird. Moderne Staaten sind saekulaer. Oesterreich ist nicht modern.
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