Mandriva: Licht am Ende des Tunnels

9. Oktober 2007, 18:19
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Linux-Distributor kündigt mehrere signifikante Deals an und stellt die zweite Beta der kommenden Mandriva-Release zum Download bereit

Einst war Mandriva - damals noch unter dem Namen Mandrake - für viele DIE Desktop-Distribution schlechthin. Vom Gland der damaligen Zeiten ist kaum mehr etwas übergeblieben, die Beliebtheit der eigenen Linux-Variante hat in den letzten Jahren stark nachgelassen. So schnell will man sich aber nicht geschlagen geben, Firmenchef François Bancilhon verspricht in einem Weblog-Eintrag nun "Licht am Ende des Tunnels".

Kooperation

Konkrete Ankündigungen will man sich zwar für einen späteren Zeitpunkt aufsparen, aber man habe in den letzten Monaten eifrig an neuen Produkten und Kooperationen gearbeitet. So hat man angeblich ein strategisches Abkommen mit einem großen PC-Hersteller getroffen, das einen starken Einfluss auf die weltweiten Desktop-Absätze haben sollte.

Ankündigung

Zusätzlich würden noch einige Software- und Hardware-Deals in Schwellenländern in den kommenden Monaten angekündigt werden. Darunter auch einer mit den "Freunden aus Santa Clara", womit wohl auf HP angespielt wird. Davon abgesehen will man die eigene Consumer-Produktlinie sowie das Club-Angebot neu ausrichten.

Beta

Etwas näher an der Gegenwart ist hingegen Mandriva Linux 2008, von der kommenden Release der Distribution hat man nun eine zweite Beta-Version zum Download freigegeben. Dabei hat man vor allem die Softwareausstattung einmal mehr aktualisiert, so dass man mit Kernel 2.6.22, X.org 7.2, KDE 3.5.7 und GNOME 2.19.6 nun beinahe topaktuell ist.

TU Wien

Weitere Informationen finden sich in den Release Notes. Mandriva Linux 2008 Beta 2 kann von diversen Mirrors heruntergeladen werden, etwa hier von der TU Wien. (apo)

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    Allen Spielereien wie Metisse zum Trotz: Auch Mandriva Linux 2007.1 konnte bisher nicht die Trendumkehr für den Distributor bringen.

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