Jugendliche aus Israel und Palästina arbeiten Friedensplan aus

1. September 2007, 21:27
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"Kinderparlament des friedlichen Jerusalem" tagt im finnischen Porvoo - Im vierten Anlauf gelang die Konstitution

Helsinki - Nach mehreren gescheiterten Anläufen ist am Montag das "Kinderparlament des friedlichen Jerusalem" (Children's Parliament of Peaceful Jerusalem) im finnischen Porvoo eröffnet worden. Je sechs Jugendliche aus Israel und Palästina, allesamt um die 16 Jahre alt und zur Hälfte junge Männer und Frauen, sollen bis Mitte der Woche ihre Ideen für einen alternativen Friedensplan im Nahen Osten formulieren.

Der Aktionsplan für den Frieden, wie ihn die Veranstalter unter der Leitung des Finnen Jyrki Arolinna nennen, soll dem israelischen Präsidenten Shimon Peres, dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas und UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon übermittelt werden.

Das bereits seit längerem geplante "Kinderparlament des friedlichen Jerusalem" musste zuvor insgesamt drei Mal abgesagt werden. Gründe für den Aufschub waren nach Angaben der Organisatoren jeweils die aktuelle Lage in Nahost sowie verschiedene schulbehördliche Hindernisse beiderseits. "Jetzt scheint die Situation günstiger, weil die Behörden sowohl in Israel als auch in Palästina die Bedeutung unseres Anliegens erkannt haben", so Arolinna.

Das Projekt wird von der israelischen Botschaft in Helsinki, dem finnischen Außenministerium und einigen privaten Firmen und Einzelpersonen sowohl finanziell als auch ideell unterstützt. Der Geschäftsmann Arolinna gründete schon in den 1990er Jahren das Weltkinderparlament - Children's United Parliament of the World (CUPW), das sich 1999 zum ersten Mal konstituierte. (APA)

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