eTel: Großer Nettoverlust von fast 14 Millionen Euro im Jahr 2006

Redaktion, 31. Jänner 2008 11:22
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Hintergründe der eTel Übernahme durch Telekom Austria klar

Die von der Telekom Austria heuer übernommene eTel hat am Freitag im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" einen Nettoverlust von fast 14 Mio. Euro für das Jahr 2006 veröffentlicht. Damit hat eTel kurz vor dem Verkauf an die Telekom seinen Jahresfehlbetrag aus dem Jahr 2005 fast verfünffacht. Damals waren es noch 2,9 Mio. Euro gewesen. Auch eine Umsatzsteigerung von 72 Mio. Euro. auf 90 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr konnte an dem großen Verlust nichts ändern.

Auflösung von Kapitalrücklagen

Durch die Auflösung von Kapitalrücklagen hat eTel schließlich das Minus noch ausgeglichen. Unterm Strich stand dann im Vorjahr ein Jahresgewinn von 5,5 Mio. Euro, der allerdings durch den Verlustvortrag zur Gänze aufgezehrt wurde.

Die Telekom Austria hatte nach einer längeren Prüfung im April grünes Licht für die vollständige Übernahme der eTel erhalten. Der endgültige Kaufpreis betrug 107,5 Mio. Euro. Verkäufer waren internationale Investoren. Mit der Übernahme stärkte der Ex-Monopolist Telekom Austria seine Marktführerschaft. Der Marktanteil im Festnetz ist deutlich von 56,6 auf 63,3 Prozent gestiegen. Teile der eTel-Infrastruktur hat die Telekom abgeben müssen.

Virtueller Mobilfunkanbieter

eTel wurde 1999 in Dublin gegründet und hat Töchterunternehmen in Österreich, Mittel- und Osteuropa. eTel bietet Sprachtelefonie, Internet und Datendienste an. Außerdem agiert eTel als virtueller Mobilfunkanbieter in Österreich und betreibt Wholesale-Geschäfte in Mittel- und Osteuropa. Vor dem Verkauf war eTel nach der Telekom Austria, Tele2UTA und UPC/Inode der viertstärkste Festnetzbetreiber am österreichischen Markt.(APA)

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eTel

wolfindersteppe
 
26.08.2007 01:46
Sehr unsipatische Firma

Hatte einen Vertrag bei Eunet dass ich 2004 kündigte. eTel versucht seit März mir €500 abzulutschen da ich "bestellten Internet Zugang(?)" nicht zahle. Trotz merhmaliger Aufforderungen mir der Grund zu nennen (den ich bei Eunet Vertrag vermute) schickte eTel immer eine neue Mahnungen bis zuletzt auch eine Drohung mit dem Gericht. Musste Anwalt einschalten. eTel hatte sich zuerst geweigert, damalige Kündigung bei Eunet anzuerkennen. Stellen man sich vor, hätte ich die damalige Korrespodenz nicht schriftlich, wäre ich jetzt schlecht gestellt...

LL MM
25.08.2007 00:02

Hinzufügen sollte man, dass die Firma ursprünglich RSL COM (mit dem hier nicht unbekannten Ronald S. Lauder) hieß und dann im Juni 2001 von Etel übernommen wurde.
Weiters landeten landete 2006 Eunet bei Etel. Eunet wiederum einverleibte vorher Tiscali (kaufte vorher SurfEU) und Nextra.

Thomas Dorn
 
30.08.2007 18:18
Übernahme etc.

Jaja, und nicht zu vergessen: die kleine ViP, die die Magnet, Arges Tempo etc. (mit Hilfe von Jordan) gekauft hat, hat ja dann die EuNet. Und: kleine Korrektur: die ViP hat die Nextra gekauft, dann die Eunet - nicht umgekehrt. Nur leider hat Jordan Geld gebraucht - und eTel hat mit der Telekom im Rücken zugeschlagen - echt eine Schande, was daraus passiert ist!

question-mark
 
24.10.2007 09:47
kleine Korrektur

die ViP hat niemanden gekauft, sondern wurde von AirCall gekauft und dann hat AirCall Nextra gekauft und mit der Vip verschmolzen.
Die AirCall war nur ein "Investment-Vehikel" von Jordan Industries. Die haben dann auch nicht "leider Geld gebraucht", sondern das ist ganz einfach das Wesen von Private Equity Funds - wenn jemand einen entsprechenden Preis bezahlt, dann weg mit dem Unternehmen.

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