Virtualisierung macht IT "grüner"

Redaktion, 15. August 2007 14:41
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    vmware.com

Energiekosten treiben "Grüne IT" - Energieeffizienz auch in Ausschreibungen immer öfter berücksichtigt

Die Diskussion rund um das Thema "Klimaveränderung" sorgt auch im IT-Umfeld für einige neue Ankündigungen. Dabei handelt es sich allerdings zumeist um bereits bekannte Technologien und Dienstleistungen, die nun unter dem Mantel "Klimaschutz" neu angepriesen werden.

Nichts Neues

Dabei ist die umweltschonende Fertigung und der Betrieb von IT-Systemen keine Neuigkeit, welche die Unternehmen erst seit Kurzem betreiben. So wies etwa Steve Sams, IBM Vice President of Site & Facilities Services in einem Pressegespräch darauf hin, dass Big Blue bereits seit Jahrzehnten regelmäßig Auszeichnungen für seine Umweltschutzaktivitäten erhält. Und Michael Väth, Senior Vice President & General Manager EMEA Hitachi Data Systems, führte in einem Gespräch mit der APA aus, dass für Hitachi Data Systems das Thema Green IT kein Modewort, sondern seit den 70er Jahren, Teil der gelebten Unternehmensphilosophie sei.

Ein Muss

Dass IT-Anbieter "grüne" Lösungen mittlerweile im Angebot haben müssen, zeigt eine von Hitachi Data Systems (HDS) in Auftrag gegebenen Studie. Laut dieser beginnen 33 Prozent der europäischen IT-Entscheider, "grün" als ein Kriterium bei ihren IT-Ausschreibungen in Erwägung zu ziehen. Für 17 Prozent der befragten Unternehmen sind die Kosten für Stromverbrauch und Kühlung bereits so wichtig, dass sie diese Punkte in den Kriterienkatalog bei Ausschreibungen aufgenommen haben.

Virtuell

"Grüne IT" bedeutet bei den meisten Lösungsanbietern eine Form von Hardware-Virtualisierung. So will etwa HDS mit seiner Universal Storage Platform V Speicherplatz durch Virtualisierung soweit einsparen, dass bis zu 50% der Energiekosten eingespart werden können. IBM zeigt die Möglichkeiten der Virtualisierung, indem das Unternehmen 3.900 eigene Server auf etwa 30 Großrechner mit virtuellen Linuxservern konsolidiert und so bis zu 80 Prozent der Energiekosten spart.

Dienstleistungen

Zusätzlich zu den Hardwareangeboten bieten zahlreiche Unternehmen auch Dienstleistungen rund um das Thema "Energieeffizienz" an. So etwa HP mit ihren "Thermal Assessment Services". Mittels einer thermische Zonenkarte des Rechenzentrums lässt sich überprüfen, an welchen Stellen des Zentrums die Klimaanlage wie stark kühlt, um diese anschließend zu optimieren. (apa)

PeterM
 
31.10.2007 16:23
Green IT-Initiativen

Hoffentlich kein vorübergehender Hype...
Das hier sieht ganz interessant aus:
https://event.on24.com/eventRegi... e=register

Achmo Ledbid
15.08.2007 17:57
IBM...

...konsolidiert auf Linux-Servern? Nehme an p5-architektur mit logischar Partitionierung und Suse Servern. Aber: Warum nicht AIX?

Beiddenker
16.08.2007 07:58
Wunder mich auch, vor allem wenn man weiss, dass auf ...

... den größeren P5-Hobeln LPARs nur mittels AIX betrieben werden können (auf denen können natürlich beliebig Linux, etc. logisch laufen).

Achmo Ledbid
16.08.2007 10:27
nein...

auf der P5-Architektur können auch Novell / Suse Linux Enterprise Server betrieben werden. Und ich denke das meint auch IBM, so wie es hier im Artikel steht. Es gibt ein Agreement mit IBM und Entwickler bei Novell welche speziell für die LPAR's die Distributionen tauglich machen.

Beiddenker
17.08.2007 00:54
Sie haben meinen Text nicht ganz gelesen/verstanden ...

... ich sprach vom "Betrieb der LPARs" und nicht davon. D.h. Sie benötigen mal AIX, um überhaupt LPARs nutzen zu können.

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