Lebensmittel kosten Haushalte rund 300 Euro

21. September 2007, 14:35
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Wie die Statistik Austria in der Konsumerhebung von 2004/2005 errechnete, gibt ein Privathaushalt pro Monat im Schnitt 2.540 Euro aus

Wien - Trotz derzeit steigender Lebensmittelpreise sinkt der Anteil der Lebensmittel an den Verbrauchsausgaben der österreichischen Haushalte kontinuierlich. Wie die Statistik Austria in der Konsumerhebung von 2004/2005 errechnet hat, gibt ein österreichischer Privathaushalt pro Monat im Schnitt 2.540 Euro aus. Der größte Anteil (22,3 Prozent) entfällt auf "Wohnen und Energie". An zweiter Stelle liegt der Bereich "Verkehr" mit 16,1 Prozent, wobei rund 15 Prozent für privaten Verkehr aufgewendet werden. Lediglich 13 Prozent der Gesamtausgaben werden für Ernährung und alkoholfreie Getränke ausgegeben.

In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass ein österreichischer Haushalt 297 Euro pro Monat für Lebensmittel ausgibt. Zum Vergleich: Wohnen und Energie schlagen sich mit 566 Euro zu Buche. Für Verkehr wendet ein heimischer Haushalt 409 Euro im Monat auf. Für Bildung geben die Österreicher im Schnitt 20 Euro pro Monat aus, für soziale Dienste und Kinderbetreuung 6 Euro.

300 Euro für Lebensmittel

Dass die Österreicher weniger Geld für Lebensmittel als für Wohnen und andere Bereiche ausgeben, ist kein neues Phänomen. Wie Statistik Austria erklärte, sinkt der Anteil, der für Lebensmittel ausgegeben wird, seit Jahrzehnten kontinuierlich. 1974 entfielen noch 26,5 Prozent der Gesamtausgaben der heimischen Haushalte auf die Ernährung. Zehn Jahre später sank der Anteil auf 23,4 Prozent. 1994 verringerten sich die Ausgaben für Lebensmittel auf 16,9 Prozent und um die Jahrtausendwende verwendeten die heimischen Haushalte nur noch 13,2 Prozent der Gesamtausgaben für Lebensmittel.

Bei der Konsumerhebung ermittelt Statistik Austria die Verbrauchsausgaben der Privathaushalte in Österreich. Bei der Studie werden auch Daten zum Lebensstandard erhoben.

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    Ein österreichischer Haushalt gibt rund 297 Euro pro Monat für Lebensmittel aus, Wohnen und Energie schlagen sich mit 566 Euro im Haushaltsbudget nieder.

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