Linux: IBM verbucht große Erfolge mit beim Stromsparen

20. September 2007, 11:39
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"Big Green Linux"-Initiative spricht mehr Rechenzentren an als gedacht - Bis zu 80 Prozent energieeffizienter

Zusammen mit Novell arbeitet IBM seit geraumer Zeit an der Reduzierung des Energieverbrauch mithilfe von Linux. Erste Ergebnisse dessen wurden nun auf der Linux World Expo in San Francisco vorgestellt.

Big Green Linux hat Erfolg

Bereits vor rund drei Monaten hatte IBM die "Big Green"-Initiative vorgestellt wobei Energie durch Virtualisierung und Flüssigkühlung eingespart werden konnte. Nun aber arbeitet man in der Software-Fraktion weiter, das Projekt "Big Green Linux" soll dabei helfen Server energieeffizienter laufen zu lassen. In Zusammenarbeit mit Novell wird folglich das hauseigene Suse Linux Enterprise Server verbessert, auch die Linux Foundation selbst soll ihre Finger mit im Spiel haben. Immerhin ist auch die Stiftung gerade dabei die Energieverwaltung unter Linux zu verbessern.

Änderungen im Eigenheim

Auf 30 System-z-Mainframes, die mit Linux laufen, möchte IBM 3.900 eigene Server verfestigen. Dadurch soll im Vergleich zur momentan verwendeten Server-Farm bis zu 80 Prozent Energie gespart werden. Auch in Zukunft möchte der Konzern diese optimierten Linux-Versionen auf den Markt bringen. Um ein konkretes Beispiel für die Sinnhaftigkeit des Projekts zu nennen zog er etwa den Volkswagen-Konzern herbei. Dieser stellte um und verwendet nun sechs System-p5-570-Server, die unter Linux laufen, anstatt 76 stromfressenden Unix-Servern.

Auch für Power-Server

Auch arbeitet IBM daran das System nicht nur für x86-Server attraktiv zu machen. "System p Application Virtual Enviorment" befindet sich momentan in der Beta-Phase und soll sich auch unter Power-Servern nutzen lassen. (red)

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    screenshot: derstandard.at
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