DVB-H lässt in Deutschland weiter auf sich warten

von Redaktion  |  17. August 2007, 09:59
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Landesmedienanstalten lehnen Konzepte der Fernsehsender ab - Verzögerung der Einführung bis 2008

Anders als hierzulande entwickeln sich in Zusammenhang mit Handy-TV eine Menge Probleme in Deutschland. Vor fast genau einem Jahr waren alle vier deutschen Netzbetreiber dafür den Dienst einzuführen, bislang hat sich allerdings kaum etwas getan. Die einzige wirkliche Neuigkeit ist, dass E-Plus sich von den Plänen seit November 2006 distanziert.

Kernfragen "nicht hinreichend geklärt"

Landesmedienanstalten starteten bereits vor fünf Monaten eine Ausschreibung für en Pilotprojekt, rund einen Monat hatten Fernsehanbieter danach Zeit ein Konzept zu erstellen und präsentieren. Dabei spielte neben der Programmgestaltung auch die Finanzierung eines Snedenetzes oder etwa die Vermarktung des Programmpools eine wichtige Rolle. Wie das von den Landesmedienanstalten geplant war hat es dann letztendlich auch geklappt, fast.

Start vermutlich erst 2008

Jüngsten Meldungen zufolge wurden alle Anträge für den Betrieb auf der neuen Plattform abgelehnt, bis zum 10. August haben die deutschen Sender nun Zeit ihre Konzepte zu überarbeiten. Ingo Nave, stellvertretender Präsident der Landesanstalt für Kommunikation in Baden-Württemberg, sagte dazu: "Derzeit ist kein Konzept für den DVB-H-Plattformbetrieb zulassungsfähig". Ein Beginn des Services wird von den Anbietern nun Anfang 2008 erwartet. Bis dahin müssen sich TV-Begeisterte mit dem MFD-Dienst watcha begnügen der Signale durch den DMB-Standard empfängt. (red)

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