Zwei Männer ringen um den Rekord in Donkey Kong - Die Motivation: Den anderen in den Schatten zu stellen - Ein Film-Highlight
Wir schreiben das Jahr 1982. Das Gesicht des Teenagers Billy Mitchell strahlt während eines Foto-Shootings des Life Magazins, hat er doch zustande gebracht, wozu niemand zuvor in der Lage war. Er betrat eine Spielhölle, setzte sich an einen Donkey Kong-Automaten und stellt mit 874.300 Punkten einen bislang nicht für möglich gehaltenen Rekord auf.
Comeback
Für zwanzig Jahre stand sein Rekord auf einem Podest. Niemand reichte auch nur annähernd an ihn heran. Bis Steve Wiebe kommt und seine Welt 2003 ins Wanken bringt.
Der Lehrer aus Redmond, Washington, ist ein Durchschnittstyp. Nie war er in irgendeiner Sache herausragend. Im Baseball und beim Schlagzeugspielen nicht. Doch eine Leidenschaft hat ihn gepackt: die Welt des Donkey Kong. Und er ist gut. So gut, dass er beschließt, den Rekord von Mitchell anzugreifen.
Film
Ein Dokumentarfilm der besonderen Art, The King of Kong - A Fistful of Quaters, zeigt den unerbittlichen Kampf zweier Giganten einer Videospielewelt von gestern, in dem der Sieger neben dem Guinness-Book-Eintrag vor allem die Gewissheit davon trägt, der Beste zu sein. Interessierte können sich den Trailer ansehen oder auf Cnet.com einen ausführlichen Bericht dazu lesen. In jedem Sinne das Geek-Highlight des Jahres, das am 17. August in die US-Kinos kommt. Ob er auch hierzulande erscheinen wird, ist bislang nicht bekannt. (red)