US-Regierung geht gegen Hersteller von Mod-Chips vor

24. September 2007, 11:30
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32 Durchsuchungsbefehle wurden in den USA vollstreckt - Industrie verbucht jährlich Milliarden-Verluste

Aus einem Bericht der US-Regierung geht nun hervor, dass insgesamt 32 Durchsuchungsbefehle in 16 US-Bundesstaaten vollstreckt wurden. Von der Polizei-Aktion waren Herstellersogennanter Mod -Chips betroffen. Der Industrie sind die Zusatzmodule für aktuelle und auch alte Videospielkonsolen bereits seit langer Zeit ein Dorn im Auge.

Milliarden-Verluste

Nach Angaben der Videospielindustrie gingen Herstellern dadurch mehrere Milliarden US-Dollar durch die Finger. Immerhin bieten die großen Hersteller derMod-Chips bereits Modelle für Xbox 360 und Nintendo Wii, den größten Anteil hat allerdings Sonys PlayStation-2-Konsole zu tragen.

Industrie zeit sich erfreut

Bei den durchsuchten Firmen handelte es sich angeblich um die größten ihrer Art, dies ergaben Untersuchungen des Immigrations and Customs Enforcment (ICE). Sowohl die Industrie als auch Regierung waren sich bei dem Thema einig, dass diese Chips lediglich für die Nutzung illegaler Kopien genutzt würden. Daher begrüßte auch Microsoft die akkurate Vorgehensweise der US-Regierung.

Ob die ICE bei ihren Durchsuchungen fündig wurde und welche Konsequenzen die Betroffenen zu befürchten haben, ist hingegen noch nicht ans Ohr der Presse gedrungen. (red)

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    screenshot: derstandard.at
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