Ein Viertel der Inselbewaldung ist abgebrannt - Kühleres Wetter erleichtereten Löscharbeiten
Teneriffa - Die Lage in den Waldbrandgebieten von
Teneriffa und Gran Canaria hat sich am Mittwoch weiter entspannt.
Nach Angaben der Behörden sind die Brände auf den beiden spanischen
Urlauberinseln weitgehend unter Kontrolle. Die Mehrheit der mehr als
12.000 Menschen, die sich vor den Flammen in Sicherheit gebracht
hatten, durfte inzwischen wieder in ihre Häuser zurückkehren.
"Wir können heute durchaus wieder optimistischer sein", sagte
Regierungschef José Luis Rodriguez Zapatero nach einem Besuch auf
Teneriffa. Er kündigte für Freitag eine Sondersitzung des
Ministerrats an, um Finanzhilfen für die Geschädigten freizugeben.
Kühleres Wetter sowie der nachlassende Wind hatten den
Brandbekämpfern am Mittwoch die Arbeit erleichtert. Bei den tagelang
wütenden Feuern wurden rund 35.000 Hektar Wald vernichtet, das ist
nach Angaben von Naturschützern bis zu einem Viertel der gesamten
Waldfläche auf den beiden Inseln. Eine Vertreterin der
Umweltorganisation WWF/Adena sprach von einer der schlimmsten
Umweltkatastrophen in der Geschichte Spaniens. (APA)