Jeder "Improvising Citizen" kann auch tanzen lernen

31. Juli 2007, 18:50
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Tanz die Toleranz und Contemporary Jazz, Voodoo und Shamanic Improvised Presence mit Ballett, Movement Flush, Yoga, Capoeira oder Feldenkrais

Das Workshop-Programm von ImPulsTanz im Wiener Arsenal und für Kinder im Dschungel läuft auf Hochtouren. In der zweiten Hälfte des Festivals gibt es noch einige gute Gelegenheiten für Bewegungsfreudige aller Klassen, dem Körper etwas Gutes zu tun.

So unterrichtet Slam Contemporary Jazz for Beginners. Der alerte Tänzer aus New York ist unter anderem bekannt von seinem Auftritt mit Madonna. Die Flying-Low-Koryphäe David Zambrano gibt unter Tanz die Toleranz einen Kurs für junge Leute (ab 13) mit Migrationshintergrund.

Biegsam wird der Körper bei der aus Haiti stammenden Tänzerin Karine LaBel, die aus dem Voodoo kommende Tanzaspekte mit Live-Musik-Begleitung vermittelt. Aus dem Senegal kommt Mamadou M'Baye. Der Spross einer Griot-Familie lehrt afrikanischen Tanz für Anfänger und hält auch einen Kurs für alle ab, die sich an afrikanischem Kindertanz begeistern. Sowohl LaBel als auch M'Baye sprechen Deutsch.

Vom Straßentanz kommt der Politaktivist in Gender-Angelegenheiten Keith Hennessy, der in Shamanic Improvised Presence und an den Improvising Citizen führt.

Der einstige Staatsopernstar Simona Noja unterrichtet klassisches Ballett für erwachsene Tanzlaien und Kinder. Tänzern eröffnet sie die Möglichkeit, das Ballett zur Vorbereitung des Körpers für zeitgenössischen Tanz zu nutzen.

Außerdem interessant: Ismael Ivo mit Movement Flush, Martin Kilvády für Tanzinteressierte ab 55, Charmaine Leblanc mit ihrer schönen Voice & Rythm-Klasse. Profitänzer können bei Clinton Stringer Rosas Repertoire lernen, und bei Chrysa Parkinson zeitgenössische Technik. Sri Louise ist wieder Yoga-Queen, Bruno Caverna gibt Capoeira für Tänzer. Und Frey Faust unterrichtet wieder: Axis Syllabus heißt seine Methode.

Für Anfänger ist Kerstin Kussmauls Zeitgenössisch-Workshop Gravity Happens. Empfohlen: Feldenkrais mit Christiane Dertnig. (ploe, DER STANDARD/Printausgabe, 31.07.2007)

  • Ob es regnet, oder wenn die Sonne scheint: 
Bei den ImPulsTanz-Workshops lässt die Energie niemals nach - im Wiener Arsenal und (für Kinder) im Dschungel.
    foto: bergé

    Ob es regnet, oder wenn die Sonne scheint: Bei den ImPulsTanz-Workshops lässt die Energie niemals nach - im Wiener Arsenal und (für Kinder) im Dschungel.

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