Society-Festspiele lassen etwas auf sich warten

30. Juli 2007, 14:43
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Die Stammgäste und Superstars fehlen in Salzburg noch: Thomas Gottschalk reist am Dienstag an, Lenny Kravitz als "Promi-Phantom" in der Mozartstadt unterwegs

Salzburg - Die Salzburger Festspiele haben am vergangenen Wochenende mit einem Society-Aufgebot begonnen, das vielleicht nicht ganz so geballt war, wie man es in den Jahren davor gewohnt gewesen ist. Stammgast und Zaungäste-Liebling Thomas Gottschalk und Schauspielerin Uschi Glas machten sich bisher genauso rar, wie etwa der in der Mozartstadt wohnhafte DJ Ötzi, der sein "Strickhauberl" immer wieder gerne bei den Festspielen sehen gelassen hatte.

Am Dienstag soll immerhin Hollywood-Bösewicht Christopher Lee ankommen und am Mittwoch US-Schauspielerin und Jagger-Ex Jerry Hall. Gerard Depardieu dürfte am Vorabend seines ersten Auftritts mit den Wiener Philharmonikern (am 12. August) einfliegen und vier Tage bis zu seiner letzten Darbietung als Hector Berlioz-Sprecher in Salzburg bleiben, wie die APA im Festspiele-Pressebüro erfuhr. Moderator Gottschalk soll hingegen bereits morgen, Dienstag, mit Ehefrau Thea eintreffen und im Nobelhotel "Goldener Hirsch" in der Getreidegasse residieren.

Gerüchte um eine mögliche Ankunft von Lenny Kravitz hielten sich auch am Montag noch hartnäckig. Galerist Rudolf Budja, auf dessen Einladung der US-Musiker eigentlich schon seit Samstag in Salzburg weilen sollte: "Gestern haben mich drei Leute angerufen, dass sie sein Flugzeug gesichtet haben. Bei mir hat er sich bisher noch nicht gemeldet", ließ er am Vormittag wissen. Womöglich wolle das "Phantom" Kravitz dem Rummel entgehen, vermutete der Kunsthändler.

Medien-Spekulationen um einen Besuch von Prinz Charles in der Mozartstadt bewahrheiten sich indes genauso wenig. "So ein Blödsinn", meinte der Direktor des "Goldenen Hirsch", Herbert Pöcklhofer, in dessen Luxushotel der britische Thronfolger bereits genächtigt hatte. "Ich habe auch schon gehört, dass Königin Silvia von Schweden kommt. Aber auch das wüsste ich, wenn es so wäre", so der Hotelier. Von royalen Besuchen wusste man in den Luxusherbergen Schloss Fuschl und Hotel Bristol ebenfalls nichts.

Alles erfährt die Presse eben nicht. So ging etwa neben der offiziellen "Audi Night" am Mönchsberg klammheimlich eine weit exklusivere Veranstaltung des Automobilherstellers - ohne lästige Paparazzi - über die Bühne. Von Freitag bis Sonntag residierten im Rahmen der "Audi Klassik" Society-Granden wie Fürstin Gloria Thurn und Taxis, Prinz Peter Sayn-Wittgenstein, Schwimmerin Franziska van Almsick, Moderator Armin Assinger und Wirtschafts-Größen im noblen Hotel Schloss Fuschl am See. Für die erlauchten Gäste gab es feine Mittagessen, Aperitifs und einen Festspiel-Cocktail auf der Seeterrasse des "Sissi"-Schlosses, wie dort zu vernehmen war. (APA)

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