Afrika-Tage auf der Donauinsel: Besser als schunkeln

29. Juli 2007, 20:10
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Noch bis kommenden Sonntag gibt es Kunst, Kultur und heiße Rhythmen - Großer Bazar mit Kunst­handwerk

Wien - "Die afrikanische Kunst ist in vieler Hinsicht unvergleichlich, weil sie dem Tanz ebenso selbstverständlich verpflichtet ist wie der Akrobatik, dem A-capella-Gesang, dem Musizieren, dem Sportlichen und dem Spirituellen." Was André Heller anlässlich seiner Show "Afrika! Afrika!" gesagt hat, wird derzeit auch auf der Wiener Donauinsel eindrucksvoll bestätigt, wo noch bis kommenden Sonntag die Afrika-Tage stattfinden.

Herzstück des Geländes bei der Floridsdorfer Brücke (Eintritt: 5 Euro) ist ein großer Bazar mit Kunsthandwerk. Rundherum gibt's Trommel- und Tanzworkshops, ein buntes Kinderprogramm mit Geschichtenerzählern, und natürlich afrikanische Leckerbissen, vor allem aus der nigerianischen Küche.

Heiße Rhythmen werden bei den täglichen Open-Air-Konzerten am Abend geboten. Das ZEBRA-Ensemble Iyasa aus Simbabwe schlug Samstag sogar dem Wetter ein Schnippchen. Wegen eines Gewitters verlegte die Tanz- und Gesangsgruppe ihren Auftritt kurzerhand ins große Besucherzelt, verzichtete dabei auf elektronische Verstärkung und zeigte dennoch, was es heißt, echte Zeltfeststimmung zu entfachen. Besser als schunkeln! (simo, DER STANDARD - Printausgabe, 30. Juli 2007)

  • Lebensfreude pur: Das ZEBRA-Ensemble Iyasa aus Simbabwe bei seinem fulminanten Auftritt im Rahmen der Afrika-Tage auf der Wiener Donauinsel.
    foto: standard/christian fischer

    Lebensfreude pur: Das ZEBRA-Ensemble Iyasa aus Simbabwe bei seinem fulminanten Auftritt im Rahmen der Afrika-Tage auf der Wiener Donauinsel.

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