Bereits mindestens 70 Flutopfer in Nepal

30. Juli 2007, 20:55
1 Posting

Auch in Indien und China hat sich die Lage noch nicht entspannt - Angst vor Krankheiten durch verschmutztes Wasser

Katmandu - Mehr als 70 Menschen sind bei sintflutartigen Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen in Nepal ums Leben gekommen. Zudem wächst nach zehn Tagen andauerndem Monsunregen die Angst vor Krankheiten durch verschmutztes Wasser. Mindestens zwölf Menschen starben an schweren Magen-Darm-Erkrankungen, hunderte Menschen seien erkrankt, teilte das Innenministerium am Montag mit.

Auch in Indien entspannte sich die Lage bisher nicht. Dort kamen seit Beginn des Monsunregens im Juni mindestens 550 Menschen in den Fluten oder deren Folgen ums Leben, örtliche Medien gehen sogar von einer weit höheren Zahl aus.

In China starben in den Fluten bereits mehr als 650 Menschen. In einer Bilanz berichtete das staatliche Hochwasseramt in Peking, dass die sommerlichen Unwetter vor allem im Süden und Osten des Landes direkte wirtschaftliche Schäden in Höhe von schätzungsweise 52 Milliarden Yuan (fünf Milliarden Euro) angerichtet hätten. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag ferner berichtete, seien 452.000 Häuser zerstört worden. 119 Millionen Menschen und 7,87 Millionen Hektar Ernteflächen seien betroffen. (APA/dpa)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    UN-Fahrzeuge auf einer überfluteten Straße in Nepal

Share if you care.