Alarm in ganz Norditalien wegen vergifteten Kokains

30. Juli 2007, 15:21
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Auch Kleinkind mit schweren Halluzinationen ins Spital eingeliefert - Drei Festnahmen

Rom - In ganz Norditalien wächst die Besorgnis wegen vergifteten Kokains. Dutzende von Personen in der lombardischen Stadt Bergamo sowie am Gardasee wurden mit schweren Halluzinationen ins Spital eingeliefert. Die Droge wurde mit Atropin vermischt, einem giftigen Alkaloid, das auch als Gegenmittel bei Vergiftungen mit Pflanzenschutzmitteln und Nervenkampfstoffen eingesetzt wird, berichtete die Polizei.

Sogar ein einjähriges Kind musste behandelt werden, nachdem seine drogenabhängigen Eltern ihm das giftige Kokain verabreicht hatten. Atropin sorgt für Halluzinationen und verstärkt die Auswirkungen des Kokains. Eine Überdosis kann zum Tod führen.

Die Polizei befürchtet, dass das vergiftete Kokain im gesamten norditalienischen Raum verkauft worden sei. Bisher wurden wegen des Falls drei Dealer festgenommen. (APA)

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