Mozilla will dem Internet Explorer die eigene Javascript-Engine unterjubeln

29. Jänner 2008, 11:23
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Drei neue Projekte rund um den freien Browser gestartet - IronPython und IronRuby-Unterstützung kommt

In einem Weblog-Eintrag kündigt Mozilla-Entwickler Brendan Eich gleich drei neue Unterfangen des Open Source-Projekts an. Alle drei drehen sie sich rund um die Integration mit Tamarin, der hochperformanten ECMAScript-Engine von Adobe, die das Unternehmen für künftige Mozilla-Versionen freigegeben hat.

Ersatz

So soll es durch ScreamingMonkey künftig möglich sein, die Javascript-Engine des Firefox auch in anderen Browsern einsetzen zu können - und so die eigene Engine des jeweiligen Produkts zu ersetzen. Als erstes Ziel hat man sich dafür den Internet Explorer ausgesucht, aber auch andere sollen folgen.

Action

Das zweite Projekt nennt sich IronMonkey. Dieses soll Tamarin Unterstützung für IronPython und IronRuby beibringen. Schlussendlich wäre da noch ActionMonkey, das aus einer Zusammenführung von SpiderMonkey - der bisherigen Javascript-Engine von Mozilla - und Tamarin entstehen soll.

Abwarten

Wann es erste Ergebnisse dieser Unterfangen geben wird, ist derzeit noch offen. Da aber die Integration von Tamarin ohnehin erst für die Mozilla 2-Plattform gedacht ist, die kaum vor Anfang 2009 fertig werden wird, ist wohl nicht umgehend mit Ergebnissen zu rechnen. (apo)

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    Tamarin: Den Namen für Adobes ECMAScript-Engine hat man einmal mehr von einer Affenart abgeleitet

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