Salzburg: Drei oder fünf "P"?

26. Juli 2007, 20:19
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Zum "Festspiele Preopening" hatte man den jamaikanischen Starpianisten Monty Alexander geholt

Die Reden gibt es erst am Samstag. Aber "Salzburg" begann früher: Nicht heute - Freitag - mit "Ein Fest für Boris" und dem Montblanc-Edeldinner. Auch nicht gestern, Donnerstag, mit der Gala der "Internationalen Salzburg Association". Sondern - allerspätestens - am Mittwochabend. Und zwar mit der Jazz-Gala, zu der da Johannes Kunz und BA-CA-Chef Erich Hampel luden: Zum "Festspiele Preopening", wie Hampel bescheiden verkündete, hatte man den jamaikanischen Starpianisten Monty Alexander geholt - und im Congress Salzburg wusste da jeder (u. a. Uniqa-Boss Konstantin Klien, Karlheinz Böhm und die Journalisten-Dinosaurierrunde um Ernst Wolfram Marboe, Elmar Oberhauser, Gerd Bacher und Paul Lendvai) genau, dass hier die erste große PPP-Veranstaltung über die Bühne ging. PPP steht in Salzburg für "Premieren, Panels und Partys" und ist eigentlich um ein bis zwei "P"s zu kurz. Aber "Promi" versucht man hinter "Privat" zu verstecken. Denn zu Veranstaltungen, bei denen sich tatsächlich wichtige Menschen treffen, haben Seitenblicke & Co keinen Zutritt - was das Gedrängel und Getuschel aber nur noch mehr anheizt. Stressig werden die kommenden Tage aber nicht nur für die "Journaille": "So locker und entspannt wie heute wird's wohl nimmer werden", befand Mittwochabend jedenfalls Toni Stoss, der Direktor des Salzburger Museums der Moderne. (Thomas Rottenberg, DER STANDARD - Printausgabe, 27. Juli 2007)
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