Villeroy & Boch legt bei Umsatz und Ergebnis zu

26. Juli 2007, 13:04
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Dank starkem Auslandsgeschäft hat sicher der Keramikhersteller Villeroy & Boch in den ersten sechs Monaten verbessert

Mettlach - Ein starkes Auslandsgeschäft hat dem Keramikhersteller Villeroy & Boch in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2007 ein Umsatz- und Ergebnisplus beschert. Der Konzernumsatz stieg - auch wegen Übernahmen - im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,3 Prozent auf 496,6 Mio. Euro, wie die Villeroy & Boch AG am Donnerstag in Mettlach mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte auch dank Sparmaßnahmen um 42,1 Prozent auf 18,9 Mio. Euro zu. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen wegen eines Teilverkaufs seiner Fliesensparte einen Umsatzrückgang auf 940 (2006: 964) Mio. Euro, aber ein Plus beim EBIT (2006: 33,3 Mio. Euro).

In den ersten sechs Monaten legte der Umsatz im Ausland um 9 Prozent zu, während er im Inland um 3,8 Prozent niedriger ausfiel. Der Auftragsbestand im Konzern lag Ende Juni bei 104,5 Mio. Euro, zu Beginn des Geschäftsjahres hatten noch 62,8 Mio. Euro in den Büchern gestanden. Der Löwenanteil entfällt mit 48,4 Prozent auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness, während die Sparte Tischkultur (Geschirr) auf 40 Prozent kommt. Die Fliesen schlugen mit 11,6 Prozent zu Buche. Die Zahl der Mitarbeiter sank um 73 auf 9.175.

Die Erlöse der Sparte Tischkultur lagen mit 146,3 Mio. Euro um 5,1 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres, der Auftragsbestand legte jedoch unter anderem wegen eines Großauftrages aus Spanien um 94,6 Prozent auf 41,8 Mio. Euro zu. In der Sparte Bad und Wellness wuchsen die Erlöse um 12,6 Prozent auf 272,4 Mio. Euro. Ohne die 2006 erworbenen Sanitätswerke in Mexiko hätte das Plus 2,9 Prozent betragen. (APA/dpa)

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