Österreicher soll deutsche Deutschland um Millionen geprellt haben

25. Juli 2007, 20:51
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Bank hat Betrug nicht bemerkt - 34-Jähriger versuchte auch Wiener Bank zu prellen

Düsseldorf - Ein 34-jähriger österreichischer Staatsbürger, der in München geboren wurde und dort lebte, soll die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) um 3,4 Millionen Euro erleichtert haben. Der Mann sei bei dem Geldinstitut als Schweizer Geschäftsmann aufgetreten und habe ihm Forderungen an Unternehmen verkauft, die sich als "Totalfälschungen" erwiesen, berichtete Oberstaatsanwalt Peter Lichtenberg am Mittwoch in Düsseldorf und bestätigte einen Bericht der Tageszeitung Express.

"Das waren tolle Verträge, leider stimmte gar nichts." Die Staatsanwaltschaft hat den Mann wegen Betruges und versuchten Betruges angeklagt. Der 34-Jährige sitzt seit März in U-Haft. Er soll Ende 2006 auch in Wien versucht haben, ein Kreditinstitut zu prellen, erfolglos. Ein weiteres Verfahren läuft in der Schweiz.

Der Österreicher war beim Versuch, seinen ersten Coup in Düsseldorf zu wiederholten, auf frischer Tat ertappt worden. Er soll versucht haben, in einer Bank 12,3 Millionen Euro an Geldforderungen des Stromkonzerns RWE zu Geld zu machen. Ein Banker wurde misstrauisch und rief die Polizei.

Diese fand im Computer Daten, die auf den ersten Betrug hinwiesen. Die Landesbank soll bis dahin das Fehlen der 3,4 Millionen Euro noch nicht bemerkt haben. (APA)

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