Eva Hoch verlor Auftaktspiel

25. Juli 2007, 20:00
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Tochter von Ex-Fis-Renndirektor spielte in Bad Gastein erstmals bei einem größeren WTA-Turnier

Bad Gastein - Eva Hoch hat am Dienstag im "Tiroler Duell" beim 175.000-Dollar-Tennis-Turnier in Bad Gastein gegen die als Nummer sieben gesetzte Südtirolerin Karin Knapp in der ersten Runde mit 2:6,3:6 verloren. Mit ihrem ersten Antritt bei einem größeren WTA-Turnier war die Innsbruckerin aber dennoch zufrieden.

Im WTA-Ranking trennen Hoch und Knapp fast 500 Plätze, auf dem Sand von Bad Gastein war davon phasenweise wenig zu sehen, auch wenn das Ergebnis klar ausfiel. Nach verlorenem ersten Satz war der Knackpunkt im zweiten das Break zum 3:2 für Knapp. "Diesen Punkt hätte ich machen müssen, dann wäre vielleicht etwas drin gewesen", analysierte Hoch. Das Match ging schließlich nach 1:21 Stunden an Knapp.

"Am Anfang der Partie war ich etwas angespannt"

"Am Anfang der Partie war ich etwas angespannt", erzählte Hoch, "aber durch lange Ballwechsel bin ich immer besser ins Spiel gekommen. Letztlich habe ich mich sehr wohl gefühlt. Den Unterschied im Spiel machten eigentlich nur die 'Big Points' aus, da war Knapp einfach routinierter und cooler." Immerhin liegt Knapp auf Rang 60 der Weltrangliste und Hoch auf Platz 545. "Ich habe aber gesehen, dass mich spielerisch nicht viel trennt, eine tolle Erfahrung", freute sich Hoch.

Die 22-jährige Eva ist die Tochter des ehemaligen FIS-Damenchefs Kurt Hoch. Ihre bisher größten Erfolge waren das Erreichen des Viertelfinales beim Challenger von Stockholm vor drei Monaten und der Einzug ins Finale beim Future-Turnier in Oslo vor zwei Wochen. "Ich weiß, dass man mit meinem Alter eigentlich schon weiter sein soll", bekennt Hoch, "aber ich habe erst mit 16 Jahren ernsthaft mit Tennis begonnen."

Zuvor war Hoch, so wie ihre Schwester Julia, die ehemalige Miss Tirol, eine ausgezeichnete Skifahrerin. "Aber unser Vater hat gesagt, dass wäre zu gefährlich, besonders für die Knie, und forcierte dann das Tennis-Spiel", bekannte Hoch. Kurt Hoch arbeitet jetzt als gerichtlich beeidigter Sachverständiger für Skiunfälle.(APA)

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