Risiko: Fleischverzehr im Ausland

25. Juli 2007, 13:12
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Reisemediziner warnen vor Fleischgenuss auf Reisen - Risiko einer Trichinellose durch unzureichend gegartes Essen

Düsseldorf - Vor dem Verzehr von rohem oder unzureichend gegartem Fleisch im Ausland warnte das deutsche Centrum für Reisemedizin (CRM), ein Infektionsrisiko bestünde in allen osteuropäischen Ländern. Besonders Fleischwaren aus unkontrollierten Hausschlachtungen oder bei Wildschweinfleisch bergen das Risiko einer Trichinellose-Erkrankung.

Larven des Wurms im Fleisch

Die Trichinellose ist eine Infektion mit dem Rundwurm Trichinella spiralis und ist weltweit verbreitet, komme aber in Ländern mit gesetzlicher Fleischbeschau nur selten vor. Die Larven des Wurms können sich im Fleisch von infizierten Tieren befinden. Wird das Fleisch nicht durchgekocht oder gebraten verspeist, gelangen die Larven in den menschlichen Körper. Nach ein bis zwei Tagen schlüpfen erwachsene Würmer und produzieren neue Larven. Diese wandern über die Blutbahn in die Muskulatur, bilden dort Zysten und können jahrelang überleben.

Mit Durchfall und Erbrechen fängt es an

Die Erkrankung beginnt manchmal mit Durchfall und Erbrechen. Einige Tage später kommt es zu Fieber, starken Muskelschmerzen und allergischen Hauterscheinungen. Aber auch Organkomplikationen wie Herzmuskelentzündungen und Hirnentzündungen sind möglich, so das CRM. (APA)

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