Alternative zu Pille und Spirale

25. Juli 2007, 15:00
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Eine Broschüre des FFGZ Berlin informiert über die in Vergessenheit geratene Portiokappe

Die Portiokappe wurde vor über hundert Jahren entwickelt, ist jedoch noch immer weitgehend unbekannt. Dieses Informationsdefizit liegt vor allem an der gegenwärtigen starken Fokussierung auf hormonelle Verhütungsmittel und die Spirale, aber auch an deren besserer Einstufung auf dem Pearl-Index, der die Wirksamkeit einer Verhütungsmethode misst. Einige Hersteller haben aufgrund der geringen Nachfrage ihre Produkte wieder vom Markt genommen.

Nachdem viele Frauen aber inzwischen "pillenmüde" geworden sind und um die gesundheitlichen Risiken synthetischer Hormone Bescheid wissen, sind sie auf der Suche nach einem relativ leicht handhabbaren oder auch preisgünstigen Verhütungsmittel, das nicht in das Körpergeschehen eingreift. Hier kann die Portiokappe, die darüber hinaus nur bei Bedarf angewendet wird, helfen. Ohne gesundheitliche Nebenwirkungen und Risiken stellt sie eine selbstbestimmte Form der Verhütung dar, wenn auch mit höherem Versagensrisiko als bei üblichen hormonellen Methoden.

Das FFGZ Berlin informiert in einer Broschüre umfassend über Anwendung, Wirkungsweise und Sicherheit der Portiokappe und bringt dabei seine 30-jährige Erfahrung ein.

Bestellen

Broschüre "Die Portiokappe - ein altes Verhütungsmittel neu entdeckt" ist für 2,60 € zu beziehen über das Feministische FrauenGesundheitsZentrum e.V., Bamberger Str. 51, 10777 Berlin, Tel 030 - 213 95 97, Fax: 030 - 214 19 27, Email (zzgl. Versandkosten 1,20 Euro). (red)

Links

Infos zum Pearl-Index

Portiokappe - Bestellmöglichkeit
  • Teilansicht einer Portiokappe
    foto: ffgz berlin
    Teilansicht einer Portiokappe
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