Wien bekommt die meisten Fördermittel

27. Juli 2007, 11:12
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Zahlungen des Bundes orientieren sich nach Anteil der Unter-Dreijährigen

Wien - Die Höhe der Fördermittel des Bundes in Sachen Kinderbetreuung wird sich nach der Anzahl der Unter-Dreijährigen im jeweiligen Bundesland richten. Das erläuterte Frauenministerin Doris Bures am Dienstag in einer Aussendung. Folgt man diesem angekündigten Verteilerschlüssel, wird Wien großer Gewinner sein: von den insgesamt 15 Millionen Euro Förderung für Kleinkinder-Betreuung wird demnach die Bundeshauptstadt, in der mehr als 21 Prozent der Unter-Dreijährigen wohnen, über drei Millionen Euro bekommen. Am wenigsten kassiert das Burgenland (nur 2,89 Prozent der österreichischen Unter-Dreijährigen sind hier zu Hause) mit 433.500 Euro.

Insgesamt leben 238.276 Unter-Dreijährige in Österreich. Die meisten (21,03 Prozent) sind in der Bundeshauptstadt zu Hause. Daher darf sich Wien auch den größten Teil des Kuchens abschneiden. Die Millionengrenze überschreiten werden die Förderungen für Niederösterreich (2,788.500 Euro), Oberösterreich (2,616.000 Euro), Steiermark (1,987.500 Euro) und Tirol (1,329.000 Euro). Am wenigsten bekommen neben dem Burgenland, Kärnten (937.500 Euro) und Vorarlberg (766.500 Euro). (APA)

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