Hollywood-Kameramann Laszlo Kovacs gestorben

24. Juli 2007, 12:57
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Die Filmografie des Exil-Ungarn umfasst Klassiker wie "Easy Rider", "Paper Moon" und "Ghostbusters"

Hollywood - Einer von Hollywoods bekanntesten und meistbeschäftigten Kameramännern ist tot: Laszlo Kovacs, der mit Filmen wie "Easy Rider" oder "Paper Moon" Karriere machte, sei am Samstag in seinem Haus in Beverly Hills im Schlaf gestorben, berichtete das Filmblatt "Hollywood Reporter" am Montag. Er wurde 74 Jahre alt. Kovacs, der in den 50er Jahren in Budapest Film studierte, hatte 1956 den Volksaufstand gegen die kommunistische Herrschaft mit versteckter Kamera gefilmt und war dann nach Österreich geflüchtet. Ein Jahr später kam er als politischer Flüchtling in die USA.

Mit der Kameraarbeit für den Kultfilm "Easy Rider" (1969) wurde er in Hollywood schlagartig berühmt. Es folgten über 60 Filme, darunter "Is' was, Doc?", "Shampoo", "Ghostbusters", "Die Maske" und "Ein Chef zum Verlieben". 2002 wurde er vom US-Verband "American Society of Cinematographers" mit einem Preis für sein Lebenswerk geehrt.(APA/dpa)

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