AUA: Analysten sehen Umsatzminus

24. Juli 2007, 11:05
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Wien - Analysten erwarten für die am Dienstag zur Veröffentlichung anstehenden Halbjahresergebnisse der Austrian Airlines-Gruppe (AUA) Rückgänge beim Umsatz und Verbesserungen bei den Ergebnissen. Der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2007 sollte laut Konsensusprognose der UniCredit (CA IB), Erste Bank und Raiffeisen Centrobank (RCB) im Vergleich zum Vorjahr um knapp drei Prozent auf 1,187 Mrd. Euro zurückgehen.

Die in der Luftfahrt relevante Kenngröße Ebitdar (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Mieten) sollte im Mittel der Schätzungen um gut 14 Prozent auf 158,8 Mio. Euro ansteigen. Beim Betriebsergebnis (Ebit) wird im Schnitt eine Verbesserung von minus 41 auf minus 11,6 Mio. Euro gesehen. Beim Nettoüberschuss nach Minderheiten wird eine durchschnittliche Verbesserung von minus 59,9 Mio. Euro auf minus 16,3 Mio. Euro prognostiziert.

Das erste Halbjahr war laut UniCredit durch die Reduktion der Flugdestinationen nach Asien und Australien charakterisiert. Die erwartete Verbesserung beim Ebitdar wird mit Kosteneinsparungsmaßnahmen wie etwa bei den Flugrouten begründet.

Die Kürzungen im Langstreckenbereich wirken sich umsatzmäßig aus, hieß es auch von der RCB. Die Passagierzahlen entwickeln sich jedoch recht gut. Die große Unbekannte bei der Ergebnisentwicklung sei der Ölpreis. Ein weiterhin hoher Ölpreis um die Marke von 80 Dollar, würde merkbar auf die Ergebnisse drücken. (APA)

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