Stimmen: " Müssen zufrieden sein"

26. Juli 2007, 12:07
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  • Austria - Salzburg

    Georg Zellhofer (Austria-Trainer): "Heute müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein, weil wir gegen den Meister über fast 70 Minuten mit zehn Mann gespielt haben. In der ersten Hälfte haben wir zu nervös begonnen, was ich überhaupt nicht verstehe. So ist auch der Fehler vor dem Elfmeter und der Roten Karte entstanden. Safar hat heute sensationell gehalten. Für die Moral war das Unentschieden heute sehr wichtig."

    Giovanni Trapattoni (Salzburg-Trainer): "Wir haben viele Fehler gemacht, daher musste ich mit den Wechseln früh reagieren. Wir haben noch nicht die nötige Kondition, weil wir viele Verletzungen hatten. Wir haben mit dieser Niederlage (gegen Kärnten/Anm.) unsere Persönlichkeit verloren und das ist enttäuschend. Wir müssen wieder unsere alte Mentalität finden, unser altes Vertrauen gewinnen."

    Sanel Kuljic (Austria-Doppeltorschütze): "Nach dem Spielverlauf müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Ohne Safar in Topform hätten wir keinen Punkt gemacht. Ich bin auf einem guten Weg zurück, habe wieder Selbstvertrauen. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft weiterhelfen kann."

    Szabolcs Safar (Austria-Torhüter): "Ich habe heute einen super Tag erwischt. Wir wollten heute natürlich gewinnen, aber nach dem Spielverlauf können wir mit dem Punkt leben. Der gehaltene Elfmeter war ein entscheidender Punkt. Mit insgesamt drei Punkten können wir bisher sicher nicht zufrieden sein."

  • Austria Kärnten - Ried

    Walter Schachner (Kärnten-Trainer): "Ich werde dem Schiedsrichter nie die Schuld an einer Niederlage geben. Wir haben das Spiel selbst verloren und Ried hat sehr gut gespielt. Die frühen Freistoßtore waren natürlich auch ein bisschen unglücklich, bis dahin haben wir ebenbürtig gespielt. Ich bin froh, dass wir dann zum Schluss noch Schadensbegrenzung betrieben haben. Gut, dass wir nach dem Sieg gegen Salzburg wieder am Boden der Realität sind."

    Helmut Kraft (Ried-Trainer): "Unser großer Vorteil war, dass wir schnell 2:0 in Führung gegangen sind. Dann haben wir auf Konter gespielt, uns eher zurückgezogen. Das hat Kärnten nicht behagt. Nach der Pause hat Kärnten alles nach vorne geworfen, und dass dann der beste Stürmer ausgeschlossen wurde, hat uns natürlich auch geholfen. Momentan sind wir sehr gut drauf."

    Herwig Drechsel (Ried-Doppeltorschütze): "Welcher Spieler möchte nicht ins Nationalteam? Ich kann das nur durch meine Leistungen beeinflussen, die Entscheidung liegt dann beim Teamchef, und wenn es so weit sein sollte, würde ich mich natürlich freuen. Der Teamchef muss das entscheiden, ich versuche, mich durch gute Leistungen aufzudrängen."

  • Sturm Graz - LASK:

    Franco Foda (Sturm-Trainer): "Man muss das Ergebnis richtig einordnen, es täuscht ein wenig. Das Spiel war viel enger. Vor der Pause waren wir zu passiv, danach hatten wir auch das nötige Glück. Aber der Sieg war auf jeden Fall verdient. Ich war sehr froh, als ich gehört habe, dass Ivo Vastic nicht spielt. Er ist in jeder Situation brandgefährlich, kann mit einer Aktion das Spiel entscheiden. Der LASK ist aber auch ohne ihn eine gute und erfahrene Mannschaft. Ich habe vor dem Spiel mit Stankovic gesprochen und ihm gesagt, dass er sich etwas zutrauen muss. Ich gehe davon aus, dass er auf dem Teppich bleibt."

    Marko Stankovic (dreifacher Sturm-Torschütze): "Ein unglaubliches Gefühl. Sturm ist ein geiler Verein und die Fans sind sensationell. Vor dem Spiel haben wir leise über die Tabellenführung gesprochen, jetzt stehen wir wirklich auf Platz eins."

    Karl Daxbacher (LASK-Trainer): "Ich bin nicht so enttäuscht wie das Resultat vermuten lässt. Wir haben trotzdem in der ersten Hälfte ein gutes Spiel abgeliefert. Ich habe den Spielern sogar in der Pause ein Kompliment gemacht. Das 2:0 für Sturm war dann zugegeben sehr schön, danach haben wir nicht mehr an die Wende geglaubt. Am Schluss gab es dann leichte Auflösungserscheinungen. Wir wissen, dass uns Vastic immer abgeht. Aber die Niederlage hätte auch mit ihm passieren können."

    Jürgen Panis (LASK-Kapitän): "Vor der Pause waren wir nicht so schlecht, aber nach dem 0:2 gleich zu Beginn der zweiten Hälfte war Sturm dann klar besser. Keine Ahnung warum, aber wir sind nicht mehr ins Spiel gekommen. So dürfen wir uns einfach nicht abwatschen lassen." (APA)

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