Hitzezahlen - Hitzefakten

25. Juli 2007, 11:20
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Wissenswertes rund um Körpertemperatur, Stromverbrauch und Arbeitsmoral während der heißen Tage

1 Grad Celsius weniger für eine Stunde: So ändert sich die Körpertemperatur, wenn man einen Liter neun Grad kaltes Bier kippt, hat die Austria Presse Agentur in einem Selbsttest herausgefunden.

5 Kilometer lang war der Stau, der sich am Freitag auf der Südautobahn zwischen Wöllers- und Leobersdorf gebildet hat, nachdem die Hitze die Fahrbahn beschädigt hat.

10 Prozent mehr Strom haben die Menschen in Süd- und Ostösterreich in dieser Woche für Klimaanlagen, Ventilatoren und Kühlgeräte verbraucht, sagen die Landesenergieversorger.

30 Prozent mehr Eis, Obst und alkoholfreie Getränke als an normalen Tagen werden jenseits der 30 Grad-Marke verkauft, schätzt man bei Billa/Merkur-Eigentümer Rewe.

76 Grad Bodentemperatur wurden diese Woche am Südhang des Gulsen nordöstlich von Knittelfeld gemessen. Dort gibt es zwar wegen der seltenen Regenfälle ohnehin nur trockenresistente Flora und Fauna aber selbst die beginnen bei dieser Temperatur zu verdorren, beziehungsweise vergraben sich in kühlere Erdschichten.

81 Prozent der Österreicher haben laut einer Umfrage angegeben, dass die Arbeitsmoral am Arbeitsplatz deutlich gesunken ist. Ob dies damit zusammenhängt, dass 78 Prozent der Meinung sind, die Menschen seien offener und aufgeschlossener für Sex, ist nicht bekannt.

130.000 Eintrittskarten hat man heuer im Strandbad Podersdorf am Neusiedlersee schon verkauft: 15 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Beim gegenüberliegenden großen Grenzgewässer, dem Bodensee, freut man sich ebenso über "Topzahlen": Fast 7700 Gäste zählte das Strandbad Bregenz bereits am vergangenen Sonntag.

257 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft hat die Messstation Kittsee Dienstagnachmittag gemessen - und damit den höchsten Ozonwert dieser Woche geliefert. Ab 240 Mikrogramm im Einstundenmittelwert gilt die Alarmschwelle.

522.060 Kubikmeter Wasser sind am Donnerstag aus den Wiener Wasserleitungen gezapft worden. Zur Verdeutlichung: Ein 50 Meter-Sportbecken mit drei Metern Tiefe müsste 3,48 Kilometer breit sein, um diese Menge fassen zu können. An einem Durchschnittstag verbrauchen die Wiener nur rund 388.000 Kubikmeter H2O. (moe/DER STANDARD-Printausgabe, 21./22.7.2007)

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