Freenet-Chef lehnt Verkauf von Festnetzsparte ab

29. Juli 2007, 15:16
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Warnung vor Konzern-Zerschlagung

Freenet-Chef Eckhard Spoerr hat einer Aufspaltung des Telefonanbieters eine Absage erteilt. Die Freenet AG habe neben der Deutschen Telekom und Vodafone Group/Arcor als einziger Anbieter am Markt gleichermaßen Erfahrung und Kompetenz in allen drei Bereichen Mobilfunk, Internet und Festnetz, sagte er am Freitag auf der Hauptversammlung in Hamburg. Einige Aktionäre, darunter die Drillisch AG als zweitgrößter Anteilseigner, haben sich für einen Verkauf des Festnetzgeschäfts ausgesprochen. Die erst im März erfolgte Fusion von mobilcom und freenet.de zur neuen Freenet AG würde damit wieder umgekehrt.

Ergebnissprung

Spoerr stellte für das laufende Geschäftsjahr weiterhin einen deutlichen Ergebnissprung in Aussicht: Die Planungen für 2007 sehen einen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 250 Mio. Euro und einen Gewinn vor Steuern von 160 Mio. Euro vor. Im vergangenen Jahr hatte die Gesellschaft ein EBITDA von 147 Mio. Euro und einen Vorsteuergewinn von 117 Mio. Euro ausgewiesen. Zu der Steigerung trägt eine Umstellung der Rechnungslegung bei.(APA/dpa)

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