Damals, in St. Tropez

20. Juli 2007, 11:13
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Vorfreude auf "Luxury, please" - Event-Prominenz übertönte schon nach nur 15 Minuten das leicht längliche Referat durch Schwätzen

Es muss nicht immer St. Tropez sein. Schließlich kann man auch im Wiener Stadtpark in Erinnerungen schwelgen. Und sich erzählen lassen, wie im Vorjahr Michael Jeannée & Co auf Superyachten (Beinahe-)Supermodels angafften, um dann vorab viel Schönes über die Luxusmesse "Luxury, Please" zu schreiben. Heuer wird Gerhard Krispl wieder in die Hofburg bitten und Dinge, die kein Mensch braucht, aber umso mehr haben wollen, zeigen. Und damit genug Zeit zur Vorfreude ("Luxury, please" ist erst Ende November) bleibt, verkündete man diese Frohbotschaft am Mittwoch im Kursalon.

Der Vorteil lag auf der Hand: Weil Event-Prominenz (u. a. Bäcker Kurt Mann, Anwalt Manfred Ainedter) und Aussteller-Vertreter (u. a. Juwelier Reinhard Köck und Teppichhändler Ali Rahimi) während des nur leicht länglichen Referates über (vermutlich, de facto hörte niemand zu) das Leben als/im Luxus von Ernst Fuchs (gestaltet für Rainhard Backhausen eine Interiortextilkollektion) schon nach 15 Monologminuten durch Schwätzen übertönten, fiel das Einander-von-St.Tropez-Erzählen nicht auf. Klar: Man hätte auch warten können, bis die Veranstaltung mit der selben Klientel am selben Ort dann Park-Lounge-Clubbing hieß. Aber sich so leicht fürs Gelangweiltwerden rächen zu können ist auch Luxus. Und eigentlich unbezahlbar. (Thomas Rottenberg, DER STANDARD - Printausgabe, 20. Juli 2007)

  • Ewige Suche nach inneren Werten: Fuchs, Ex-Miss-Austria Silvia Hackl
    foto: toppress

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