Österreicher mögen die Hitze - aber nicht bei der Arbeit

24. Juli 2007, 23:55
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Viele bemerken, dass die Hitze ihren Mitmenschen weniger gut tut - Fast alle empfinden unklimatisierte Öffis als unzumutbar

Wien - 87 Prozent der befragten Österreicher gaben bei einer Umfrage vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut OEKONSULT an, dass sie sich über die Hitze grundsätzlich freuen. 89 Prozent wollen jedoch die Hitzezeit nicht im Büro verbringen, sondern lieber frei haben.

Mitmenschen aggressiver aber aufgeschlossener

77 Prozent der Befragten bemerken, dass die Hitze ihren Mitmenschen weniger gut tut. Sie geben an, dass ihre Umgebung ungeduldiger und aggressiver als sonst reagiert. Gleichzeitig geben 78 Prozent der Österreicher an, dass die Menschen offener und aufgeschlossener für Sex sind.

Arbeitsleistung sinkt

81 Prozent gaben an, dass die Arbeitsmoral am Arbeitsplatz deutlich gesunken ist. Nur bei 19 Prozent trifft das überhaupt nicht zu. Auch die Arbeitsleistung ist bei 85 Prozent gesunken.

Lockere Kleidervorschriften gewünscht

Außerdem verlangen etwa zwei Drittel der Befragten während dieser Zeit eine lockere Kleidervorschrift. Über 50 Prozent fühlen sich durch den Schweißgeruch bei anderen Menschen belästigt und 69 Prozent finden schwitzende Menschen überhaupt abstoßend.

90 Prozent der Befragten empfinden die unklimatisierten öffentlichen Verkehrsmittel als unzumutbar.

Ernährung wird bei Hitze kaum umgestellt

Vorsichtiger sind die Österreicher während der Hitzewelle nur beim Alkoholkonsum. 52 Prozent verzichten während dieser Zeit auf den Genuss von Alkoholika, aber nur etwa ein Drittel ernährt sich gesünder. (APA)

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