Teure Führerscheine

25. Juli 2007, 00:02
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AK kritisiert Preisdifferenz bis zu 650 Euro - Auffallend ist das hohe Preisniveau der Villacher Fahrschulen

Wien - Die Arbeiterkammer kritisiert "unüberschaubare" Preisunterschiede bei der Führerscheinausbildung. Die Unterschiede machen bundesweit bis zu 650 Euro aus, ergab eine Untersuchung. Für einen Mehrphasenführerschein sind mindestens zwölf Fahrstunden gesetzlich vorgeschrieben. Wer damit sein Auslangen findet, kann theoretisch mit 1000 Euro wegkommen.

Die Praxis ist allerdings oft teurer: "Der Endpreis des Mehrphasenführerscheins ist davon abhängig, wie viele Zusatzfahrstunden sich ein Fahrschüler nehmen muss, um prüfungstauglich zu sein, erklärte ein AK-Experte. Eltern und Jugendliche müssen mit durchschnittlich 1550 Euro rechnen.

Zwischen der teuersten Fahrschule in Niederösterreich und der günstigsten in Wien liegen 650 Euro. Das Bundesland mit den größten Unterschieden ist mit 502 Euro Tirol. Auffallend in Kärnten ist das hohe Preisniveau der Villacher Fahrschulen. Die Gesamtausbildung kostet dort rund 1690 Euro, in Klagenfurt zahlen Führerscheinkandidaten um bis zu 260 Euro weniger. Die günstigsten Fahrschulen gibt es in Wien: Hier reicht die Bandbreite von 1198 bis 1583 Euro. (APA)

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