Überblick: Dopingfälle bei der Tour

19. Juli 2007, 13:14
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  • 1967 Am Mont Ventoux bricht der britische Ex-Weltmeister Tom Simpson am 13. Juli zusammen, er stirbt wenig später im Spital, war mit Amphetaminen gedopt.

     

  • 1969 Der Belgier Eddy Merckx, beim Giro positiv, gewinnt die erste Tour. Die Sperre Hatte man "aus Mangel an Beweisen" aufgehoben.
  • 1978 Mit dem Belgier Michel Pollentier wird erstmals der Träger des Gelben Trikots disqualifiziert. Er wollte fremdes Urin abgeben.
  • 1996 Telekom-Kapitän Bjarne Riis gewinnt als erster Däne die Tour; 2007 gibt er zu, sich mit EPO gedopt zu haben.
  • 1998 Festina-Teambetreuer Willy Voet wird mit verbotenen Substanzen im Wagen festgenommen. Festina mit den Stars Virenque und Zülle wird aus dem Rennen genommen. Zahlreiche Razzien. Nur 14 der 21 Teams kommen an.
  • 2006 Einen Tag vor Tour-Start werden Jan Ullrich (T-Mobile) und Ivan Basso (CSC) von ihren Teams aus dem Kader genommen, die ersten Berichte der "Operacion Puerto" aus Spanien liegen vor. Drei Tage nach Tour-Ende wird bekannt, dass Tour-Sieger Floyd Landis (USA) nach Gewinn der 17. Etappe positiv auf Testosteron getestet wurde. Das Verfahren läuft.
  • 2007 Ullrich tritt zurück, bestreitet aber weiter jeden Betrug. Anfang April steht fest, dass in Madrid sichergestellte Blutkonserven von ihm stammen. Nach und nach gestehen die früheren Telekom- bzw. T-Mobile-Profis Dietz, Henn, Holm, Bölts, Aldag, Zabel, Riis und Jaksche sowie die Teamärzte Heinrich und Schmid, gedopt zu haben. (DER STANDARD, Printausgabe, Donnerstag, 19. Juli 2007)
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