Commodore: Nur die "64" erinnert noch an Retro-Computer

27. Juli 2007, 09:57
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Neuer Eigentümer der Commodore Corporation möchte mit Gaming-PCs an alte Erfolge anknüpfen

Der neue Eigentümer Yeahronimo Media Ventures möchte den Erfolg der Marke „Commodore“ fortsetzen und machte erstmals vor zwei Jahren auf die Firma aufmerksam. Damals bot die Firma gleich zwei Stände auf der CeBIT und der Internationalen Funkausstellung in Berlin. Einige Besucher versprachen sich anfangs viel von dem Standpersonal, immerhin hatte man sogar leicht bekleidete Damen mit im Gepäck. Hingegen der großen Erwartungen stellte sich die Aktion dann allerdings als „totaler Reinfall“ heraus.

Dieses Jahr bot die Commodore Corporation da schon um einiges mehr, zwei Versionen eines Audio-/Video-Players namens „Gravel“ wurden auf der CeBIT 07 vorgestellt. Ob das Konzept des Players aufgehen wird ist fraglich, als wesentlich gewinnträchtiger könnten sich hingegen die jüngst vorgestellten Gaming-PCs erweisen.

Exklusiver Spiele-PC mit Retro-Feeling

In altbewährten Farben, des Logos, feiert etwa der „Commodore Gaming Launch PC VHP“ bei dem deutschen Anbieter Alternate Premiere. Zum Einsatz kommen in dem 1500 Euro teuren Modell ein Intel Core 2 Quad Q6600, das SLI-fähige Mainboard Asus P5N-E, sowie eine nVidia 8800GTS mit 320 Megabyte GDDR3-Speicher. An Arbeitsspeicher verfügt der Spiele-PC über magere zwei Gigabyte, da wäre in diesem Preissegment auch noch ein klein wenig mehr möglich gewesen. Während man an der Leistungsfähigkeit des Komplettsystems ein paar Einsparungen vornimmt versieht man das dunkle Gehäuse mit leuchtenden Gehäuselüftern, auf der 500 Gigabyte großen SATAII-Festplatte sind weiters 50 C64-Spielklassiker sowie ein passender Emulator für Windows Vista zu finden.

Was den neuen Computer allerdings wirklich besonders macht ist das Gehäuse. Besitzer können jederzeit die Gehäusedeckel auswechseln und dem PC somit ihren Lieblings-Look verpassen.

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    screenshot: derstandard.at
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