Auszeichnung für Linzer Mathematiker - Aufbruch ins Eis

17. Juli 2007, 18:44
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Der Leiter des Johann-Radon-Instituts für computerorientierte und angewandte Mathematik der Akademie der Wissenschaften in Linz, Heinz Engl (54), ist am Montag mit dem "Pionier-Preis" des "International Council for Industrial and Applied Mathematics" (ICIAM) ausgezeichnet worden. Der alle vier Jahre vergebene, symbolisch mit 1000 Dollar (726 Euro) dotierte Preis gilt als die höchste Auszeichnung im Bereich angewandte Mathematik. Engl teilt sich den "für Pionierarbeiten auf dem Gebiet angewandter mathematischer Methoden im Bereich industrieller Probleme" vergebenen Preis mit Ingrid Daubechies von der Universität Princeton.

Aufbruch ins Eis

Am 25. Juli startet die diesjährige Arktis-Expedition im Rahmen der österreichisch-kanadischen Forschungskooperation "High-Arctic". Günter Köck, Projektmanager der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Zoologe an der Uni Innsbruck wird gemeinsam mit Kollegen die Anreicherung von Schwermetallen in den arktischen Seen untersuchen. Das besondere Interesse der Forscher gilt dem Quecksilber. Das besonders giftige Schwermetall gelangt über die Atmosphäre in die Seen. (red, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 18. Juli 2007)

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