Ein Pavillon mit Wasserwänden

25. Juli 2007, 13:48
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Computer- und Sensortechnologie und künstliche Intelligenz lassen Wasser interaktiv werden

Cambridge/USA - Architekten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen Pavillon entworfen, dessen Wände aus Wasser bestehen. Das Wasser kommt aus tausenden kleinen Düsen, die von computergesteuerten Sensoren an- und ausgeschaltet werden. So können auf den Wänden auch Bilder und Texte erscheinen. Das Innere des Pavillons für die Weltausstellung im kommenden Jahr in Saragossa wird ein Café, einen Ausstellungsraum und mehrere Plätze für die Öffentlichkeit beherbergen.

Wenn sich eine Person der Wasserwand nähert, erscheint dort eine Tür, durch die sie gehen kann. Das Gebäude kann von einem Moment zum nächsten praktisch verschwinden, da die Decke ganz abgesenkt werden kann. Für die Architekten des MIT ist das Gebäude ein die Grenzen erweiternder künstlerischer Ausdruck. "Einer der Träume in der Architektur der vergangenen Jahre war der Bau von neu konfigurierbaren, interaktiven und dynamischen Gebäuden", erklärt MIT-Forscher Carlo Ratti. "Mit Ziegelsteinen ist das natürlich nicht so einfach."

Die Themen der Weltausstellung in Saragossa sind Wasser und nachhaltige Entwicklung. Ratti verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass bei dem Gebäude nur aufbereitetes Wasser benutzt wird und dass durch das verdampfende Wasser keine Kühlung notwendig ist. (APA/AP)

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    Wassertropfen ... im Digital Water Pavilion werden sie gesteuert.

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