BZÖ macht sich für Geburtenhilfe stark

17. Juli 2007, 12:47
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Für Westenthaler Ausweg aus der sinkenden Geburtenrate - Nicht-ÖsterreicherInnen sollen ausgenommen werden

Wien - Das BZÖ sorgt sich um die Geburtenrate in Österreich. Um diese anzukurbeln, hat BZÖ-Obmann Peter Westenthaler am Dienstag vorgeschlagen, die Geburtenhilfe wieder einzuführen. Dies sei ein Anreiz, wieder mehr Kinder zu bekommen. "Im Hinblick auf den zukünftigen Arbeitskräftemangel gilt es, ein gutes Umfeld für Familien zu schaffen", so Westenthaler. Der BZÖ-Chef appellierte abermals an alle Parteien, einer Nationalrats-Sondersitzung zuzustimmen, um die Zuverdienstgrenze beim Kindergeld abzuschaffen.

Geschichte der Geburtenhilfe

Bis zum Jahr 1997 erhielten alle Eltern den einmaligen Betrag von 15.000 Schilling für ein Kind. Analog dazu will das BZÖ nun 1.000 Euro Geburtenbeihilfe zahlen. "Wenn man die Geburtenrate von 2006 hernimmt, so würden sich die Kosten auf 78 Mio. Euro belaufen. Angesichts der drei Milliarden, die es allein heuer an Steuermehreinnahmen gibt, ist das auf alle Fälle finanzierbar", betonte Westenthaler. Anrecht auf die Geburtenbeihilfe sollen laut dem Rechtspolitiker nur ÖsterreicherInnen und EU-BürgerInnen haben. (APA/red)

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