Sony wendet sich von Video-Sharing ab

24. Juli 2007, 10:02
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Dominanz von YouTube sorgt für Änderungen beim im letzten Jahr erworbenen Angebot "Grouper"

Im vergangenen August übernahm Sony den Video-Tausch-Dienst Grouper um nicht weniger als 65 Millionen Dollar. Nun ist die Webseite offline und den AnwenderInnen wird eine Überarbeiteung angekündigt. Diese bedeutet aber, so US-Medienberichte, nicht weniger als die Abkehr Sonys vom Video-Sharing.

YouTube-Dominanz

Die Dominanz von YouTube in diesem Bereich soll zu diesem Schritt geführt haben. Sowohl der Name wie auch das Geschäftsmodell sollen nun geäandert werden, vermeldete Sony am Montag.

Crackle

Der Dienst soll ab sofort nun "Crackle" heißen und wird anstelle der nutzergenerierten Inhalte künftig professionell produzierte Clips von Nachwuchsregisseuren bieten, so das "Wall Street Journal". "User-generierte Videos bedeuten unseren Tod", so Josh Felser, Groupers Gründer und nun Präsident von Crackle. "Wir konzentrieren uns nun auf kommende Talente und verlassen das Feld des Video-Sharing."

Unterschied

Im Unterschied zu anderen Webseiten in diesem Feld - Revver, Google Video und Metacafe - will Sony seinen kommenden Talente eine Zukunftsperspektive auch auf anderen Wegen eröffnen. Die Filmemacher beziehungsweise ihre Filme sollen unter anderem den Managern von Sony Pictures vorgestellt werden und auf der PlayStation Portable, Bravia-Fernsehern und anderen Sony-Geräten zu finden sein. "Wir können einen Weg zu Hollywood und Ruhm öffnen," so Felser.(red)

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