Korallenzucht für Nachhaltigkeit

Redaktion
16. Juli 2007, 11:13
  • Im Pearl Beach Resort & Spa in Bora Bora sorgt man für Korallennachwuchs in der großartigen Lagune.
    foto: mirjam harmtodt

    Im Pearl Beach Resort & Spa in Bora Bora sorgt man für Korallennachwuchs in der großartigen Lagune.

  • Das Pearl Beach Bora Bora gehört zur Gruppe der "Leading Small Hotels of the World" und bietet höchsten Komfort mit einem polynesischen Touch.
    foto: mirjam harmtodt

    Das Pearl Beach Bora Bora gehört zur Gruppe der "Leading Small Hotels of the World" und bietet höchsten Komfort mit einem polynesischen Touch.

  • Der Blick auf die Lagune. Der Schriftsteller James Michener nannte Bora Bora die schönsten Insel der Welt.
    foto: mirjam harmtodt

    Der Blick auf die Lagune. Der Schriftsteller James Michener nannte Bora Bora die schönsten Insel der Welt.

Das Pearl Beach Resort in Bora Bora zieht mit Ökoprojekt Touristen und Fische an und macht die Lagune lebendiger und bunter

Vaitape - Die Insel Bora Bora in Französisch Polynesien ist ein Magnet für Touristen. In den vergangenen Jahren hat eine Vielzahl neuer Hotels und Pensionen der Lagune zugesetzt. Das Pearl Beach Resort, eine luxuriöse Hotelanlage, hat mit der Korallen-Aufzucht Toa Nui an ihren Overwater-Bungalows zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: In der Lagune hat die Zahl der Fische zugenommen und die Touristen haben das bunte Riffleben zum Beobachten direkt vor der Haustüre.

500 künstliche Riffe

Der Meeresbiologe Denis Schneider hat sich der Unterwasserwelt der polynesischen Insel verschrieben und die Umweltorganisation Nature-Eveil Bora Bora ins Leben gerufen. Ein wesentlicher Grund dieses Projekts war dem drohenden Verschwinden einzelner Korallenarten entgegenzuwirken. Schneider hat in zahlreichen Vorträgen über die Problematik der sterbenden Korallen berichtet und daraufhin das Unternehmen "Espace Bleu" ins Leben gerufen, das sich mit der Wiedereinsetzung von Korallen in Bora Bora beschäftigt. Seit der Gründung wurden 500 künstliche Riffe an fünf verschiedenen Plätzen der Lagune geschaffen. Das größte davon befindet sich auf dem Gelände des Pearl Beach Resorts.

Vorteile für Mensch und Natur

Toa Nui hat sich zu einem Erfolgsrezept entwickelt, denn seit der Entstehung der Korallenaufzucht haben sich mehr als 70 verschiedene Spezies in dem neuen Riff angesiedelt. Nicht nur Fische, sondern auch Krustentiere haben hier ein neues Zuhause gefunden. In der Zwischenzeit sind die kleinen Korallenstöcke gut im Substrat angewachsen und bilden ein kleines Hausriff. "Von unseren Gästen wird diese Korallenzuchtstation sehr positiv aufgenommen", erklärt Laura Nicolas, Guest Relation Managerin des Pearl Beach Resort Bora Bora, im pressetext-Gespräch. "Wir bieten zusätzlich auch Schnorchel-Equipment an, das mit einem Kopfhörer versehen ist und Aufschluss über die Wichtigkeit der Korallenriffe gibt", so Nicolas. "Das 45 Minuten lange Tonband gibt es in den Sprachen Französisch, Englisch, Italienisch und Japanisch." Die Gäste werden mit Hinweistafeln auch genau über die Do's und Don'ts am neuen Hausriff aufgeklärt.

Eco-Tour in die Lagune

Sehr gut aufgenommen werde auch das Korallenriff-Sponsorship im neuen Aquatic Park. "Wer hier mitmacht, fördert die Entwicklung des neuen Riffs und wird damit sozusagen zu einem Unterwassergärtner", erklärt die Managerin. "Nach Bora Bora kommen Touristen, die die großartige Landschaft über und unter Wasser genießen wollen. Für viele ist es die Hochzeitsreise oder einfach ein lang erfüllter Wunschtraum", meint Nicolas. Daher zähle auch die Eco-Tour in die Lagune von Bora Bora zu den besonderen Höhepunkten eines Aufenthaltes auf der Insel. Zwei Mal in der Woche wird diese Tour vom Pearl Beach Resort aus veranstaltet.

Seit der Schriftsteller James Michener das Eiland als schönste Insel der Welt bezeichnet hat, gehört es zu den Fixpunkten einer Rundreise durch Französisch Polynesien. Ausgangspunkt jeder Reise durch Französisch Polynesien ist Tahiti. Von Europa aus ist Tahiti täglich via Paris und Los Angeles mit Air Tahiti Nui erreichbar. Weitere Informationen über Polynesien bietet die englischsprachige Website southpacific.org . (pte)

Share if you care
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.