Hunderte Touristen flohen vor Waldbrand an türkischer Ägäis-Küste

16. Juli 2007, 18:16
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Wind erschwert Arbeit der Hilfskräfte

Ankara - Rund 800 Touristen sind am Sonntag vor einem an der türkischen Ägäis wütenden Waldbrand geflohen. Wie die Behörden mitteilten, wurden die Flammen von starkem Wind angefacht. In einem Urlaubsort nahe der Stadt Milas mussten demnach 400 Touristen ihre Häuser verlassen. Genauso viele Menschen wurden aus einem benachbarten Ferienkomplex in Sicherheit gebracht. Eine ältere Frau wurde nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi mit Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht, nachdem sie versucht hatte, ihre Katzen vor den Flammen zu retten.

Mehrere Löschflugzeuge und -hubschrauber sowie 600 Hilfskräfte versuchten am Sonntag den Waldbrand zu löschen, der ein Gebiet von rund 130 Hektar Größe erfasst hatte. Der Wind erschwerte nach Behördenangaben jedoch die Versuche, den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Dessen Ursache war zunächst nicht bekannt. Das Brandgebiet liegt in der Nähe von Bodrum, einem der beliebtesten Urlaubsorte im Südwesten der Türkei. (APA)

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