Ferrer in Baastad souverän

20. Juli 2007, 16:27
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6:1,6:2 gegen Almagro, Knowle/Aspelin holten Doppeltitel - Mathieu gewinnt in Gstaad - Santoro in Newport erfolgreich

Baastad/Gstaad - David Ferrer hat sich am Sonntag im rein-spanischen Finale in Baastad gegen Nicolas Almagro keine Blöße gegeben. Mit einem glatten 6:1,6:2-Erfolg holte er sich seinen vierten ATP-Titel bzw. den zweiten in diesem Jahr nach Auckland, wo er übrigens mit Tommy Robredo auch einem Spanier gegenüber gestanden war. Wesentlich knapper ging es im Endspiel von Gstaad zu, wo sich der Franzose Paul-Henri Mathieu gegen Andreas Seppi (ITA) erst nach 2:41 Stunden mit 6:7(1),6:4,7:5 durchgesetzt hatte.

Fabrice Santoro (ATP-Nr. 68), der heuer zu Ende des Jahres zurücktreten möchte, feierte beim ATP-Rasenturnier in Newport, Rhode Island (USA), den fünften Einzeltitel seiner Karriere. Der bald 35-jährige französische Doppelspezialist, in Runde 1 Bezwinger von Alexander Peya, holte mit dem 6:4,6:4 über seinen Landsmann Nicolas Mahut erstmals seit Dubai 2002 wieder einen ATP-Titel. Santoro hat übrigens erstmals in Newport gespielt.

Grund zur Freude gab es in Baastad einmal mehr im Doppel und einmal mehr für Julian Knowle: Der Vorarlberger setzte sich an der Seite des Schweden Simon Aspelin gegen Martin Garcia/Sebastian Prieto (ARG-2) 6:2,6:4 durch. Für das Duo, das erst seit heuer zusammenspielt, war es bereits der dritte Titel in diesem Jahr. Und es war ein Trostpflaster für die enttäuschende Erstrunden-Niederlage in Wimbledon, wo die beiden sich weit mehr erhofft hatten.

Der 33-jährige Knowle hat damit bereits zehn ATP-Doppel-Titel auf seinem Konto, im Doppel-Ranking (noch 17.) winkt ihm eine weitere Verbesserung. (APA/Reuters/Si)

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