Neue Verdächtige im Mordfall Hariri

17. Juli 2007, 15:57
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Belgischer Chefermittler Brammertz legte dem UN-Sicherheitsrat Zwischenbericht vor

New York - Ein im japanischen Kanagawa gestohlener Mitsubishi und sechs Handys sind derzeit die heißesten Spuren der UN-Ermittler im Fall des ermordeten früheren libanesischen Premiers Rafik Hariri. Der belgische Chefermittler Serge Brammertz hat dem UN-Sicherheitsrat am Donnerstag einen Zwischenbericht über den Mord im Februar 2005 vorgelegt. Die Ermittler konzentrieren sich auf neue Verdächtige.

Der Mitsubishi, indem die Bombe gezündet wurde, wurde über die Vereinigten Arabischen Emirate nach Tripoli gebracht. Dort kauften ihn zwei Männer, die in die letzten Anschlagsvorbereitungen verwickelt sein könnten, heißt es in dem Bericht, der dem Standard vorliegt. Mehrere Personen haben Hariri vor dem Selbstmordanschlag beobachtet und über sechs Handys kommuniziert. Auch sie zählen zu den Verdächtigen. Zufrieden zeigt sich die Ermittler über die Kooperation Syriens. (szi/DER STANDARD, Printausgabe, 14./15.7.2007).

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