Mehr Wissen aus Wien über RNA-Interferenz

23. Juli 2007, 12:29
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Ruf als Zentrum der RNA-Forschung gefestigt

Wien - RNA-Interferenz - kurz: RNAi - zählt zu den Methoden, die in den letzten Jahren die Molekularbiologie revolutionierten. Mit dem Verfahren, an dessen Entdecker 2006 der Medizin-Nobelpreis ging, kann man nämlich direkt in die Steuerungsmechanismen der Zelle eingreifen.

Obwohl bereits erste darauf basierende Medikamente klinisch geprüft werden, sind noch etliche Details rund um die RNAi ungeklärt. An den Max F. Perutz Laboratories (MFPL) in Wien konnte eine Forschergruppe um Renée Schroeder und Javier Martinez klären, welche Rolle dabei der so genannte RISC-Komplex spielt, der bei der Auflösung der RNA spielt. Die mit MFPL-Mitarbeiter Stefan Ameres erarbeitete Erkenntnis wurde in der renommierten Wissenschaftszeitschrift "Cell" veröffentlicht - und festigt Wiens Ruf als Zentrum der RNA-Forschung. (tasch/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 14./15. 7. 2007)

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