Neun Tote bei zwei Anschlägen

13. Juli 2007, 16:00
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Autobombenanschlag in Touristenzentrum Mingora im Himalaya

Peshawar - Zwei Tage nach der Stürmung der Roten Moschee in Islamabad sind bei zwei Anschlägen in Pakistan mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Fünf Menschen seien bei einem Autobombenanschlag im Touristenzentrum Mingora im Himalaya getötet worden, sagte der örtliche Verwaltungschef.

Der Attentäter habe die in einem Auto versteckte Bombe in der Nähe von Polizisten zur Explosion gebracht, die den Verkehr regelten. Unter den Toten waren drei Polizeibeamte. Ob der Attentäter selbst starb, war unklar. Mingora liegt im Bezirk Swat, einer Hochburg der verbotenen Extremistengruppe Tehrik Nifaz-e-Shariat-e-Mohammadi. Diese unterhielt Beziehungen zu den Geistlichen der Roten Moschee.

Der zweite Anschlag ereignete sich nach Angaben aus Sicherheitskreisen in Miranshah, der Hauptstadt der Region Nordwaziristan. Der Selbstmordattentäter sprengte sich den Angaben zufolge im Büro des örtlichen Verwaltungschefs in die Luft. Dabei kamen neben dem Attentäter drei weitere Menschen ums Leben. Das Stammesgebiet Nordwaziristan liegt an der Grenze zu Afghanistan und gilt als Rückzugsgebiet der Taliban. (APA)

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