Zweifel an Benefiz-Konzerten

19. Juli 2007, 15:00
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Umfrag in Österreich: Nur ein Drittel glaubt an eine Wirkung

Wien - Live Aid, Live 8, Live Earth - zahlreiche Popstars und Schauspieler haben in den vergangenen Monaten versucht, Aufmerksamkeit für politische Themen zu wecken. Dass die weltweiten Benefiz-Konzerte wirklich etwas verändern können, wird in Österreich eher bezweifelt. Mehr als die Hälfte der 250 vom Focus Institut befragten Österreicher ab 15 Jahren denken, dass sich nichts trotz der großen Publicity nichts ändern wird. Nur 32 Prozent sind der Überzeugung, dass die Konzerte etwas bewirken können, ging am Donnerstag aus einer Aussendung des Instituts hervor.

Ein Drittel der Befragten (35 Prozent) ist zwar der Meinung, dass durch die Konzerte das Interesse auf wichtige Dinge gelenkt werden könne. Ändern werde sich dadurch aber nichts, lautet die pessimistische Conclusio. 26 Prozent denken überhaupt, dass es den meisten Besuchern solcher Veranstaltungen ohnehin nur um die Musik gehe und die behandelten Themen höchstens die Organisatoren interessiere. Den Angaben zufolge haben deutlich mehr jüngere Auskunftspersonen Vertrauen in die politische "Macht der Musik", während ein Drittel der Über-50-Jährigen nur die Musik im Vordergrund sieht. (APA)

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